Berlinale Programm
Auf dieser Seite finden Sie alle bereits verkündeten Titel im Programm der 76. Berlinale. Weitere Titel werden sukzessive bekannt gegeben.
Das gesamte Programm – inklusive Spielzeiten und -orten – wird am 3. Februar 2026 an dieser Stelle veröffentlicht.
Autorin Tanja und Webdesigner Jerome, beide Mitte 30, haben sich in ihrer Fernbeziehung im Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz eingerichtet. Als Tanja einen Vorgeschmack von einer gemeinsamen Zukunft bekommt, fragt sie sich, ob sie das wirklich will.
Das Leben der jungen Männer in Downeast Maine prägen harte Winter, Fischfang und die strengen Regeln ihrer Väter. Der Film erkundet das Aufwachsen in einer Gemeinschaft, in der der Wert eines Mannes oft an der Breite seiner Schultern gemessen wird.
In einer Gewächshausanlage in Südspanien verliebt sich Iván in seine neue Kollegin Hadoum. Doch eine langersehnte Beförderung stellt ihre Beziehung vor Herausforderungen und Iván muss sich darüber klar werden, was für ein Mensch er sein will.
Eine Reise in die hypermaskuline Welt des Rodeos in der mexikanischen Region Michoacán. Es entstehen intime Porträts dreier Leben, die Fragen um Traditionen, Begehren und Identität verhandeln.
Bobby ist fast immer im Auto, unterwegs auf der Autobahn zwischen Wien und Salzburg. Meist nimmt er andere Menschen mit und unterhält sich mit ihnen. Ein zärtliches Porträt des heutigen Europa, in dem Anonymität und Warmherzigkeit kein Widerspruch sind.
Im Sommer vor ihrem letzten Schuljahr findet die Beziehung zwischen Callie und Minnie ein jähes Ende. Ohne ihre charismatische beste Freundin Callie droht Minnie, die Orientierung zu verlieren und beginnt eine komplizierte Freundschaft mit deren Mutter.
Im krisengebeutelten Beirut begegnen sich Suzanne und Osmane. Er ist ein junger Sudanese ohne Papiere und hofft auf eine bessere Zukunft. Sie hat palästinensische Wurzeln, ist Witwe und mehr als doppelt so alt wie er. Trotz aller Widrigkeiten verlieben sie sich.
Ein Junge hat aufgehört zu sprechen. Ein tyrannischer Vater und eine Mutter, die er liebt und zugleich ablehnt, haben seine Kindheit geprägt. Auf der Suche nach Zugehörigkeit kehrt er in seine Heimat an der Nordküste Japans zurück.
Nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben zieht Staatsanwältin Seyo Kim in eigener Sache vor Gericht – und nimmt es mit einem System auf, das Rechtsextremismus verharmlost.
30 Jahre Krieg, sieben Millionen Vertriebene, zehn Millionen Tote. Trop c’est trop taucht ein in die chaotische Situation in der Stadt Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo.
Eine aufstrebende chinesische Künstlerin schwankt zwischen der alternativen Kulturszene Berlins und ihrer traditionellen Familie in Beijing. Humorvoll und einfühlsam begleitet der Film ihre Suche nach Zugehörigkeit in einer globalisierten und polarisierten Welt.
Nach der russischen Vollinvasion der Ukraine 2022 weigern sich Margarita, Yuri und ihre Freund*innen, sich dem Regime zu beugen, und gehen ins Exil. Danach gibt es für sie keinen Ort, an den sie zurückkehren können, und keinen Ort, an dem sie sich wirklich willkommen fühlen.