Zeit Verbrechen: Love by Proxy

Der verwitwete Ralf ist verliebt in die junge US-Amerikanerin Earlie Thomas. Sie ist schön und mysteriös und sie ist in großer Gefahr: Um das Erbe ihres ermordeten Vaters anzutreten, ist sie nach Ghana gereist, merkt dort aber bald, dass ihre Familie, die seit der Kolonialzeit eine der größten Goldminen des Landes besitzt, einige Feinde hat. Sie gerät in einen Strudel undurchsichtiger Machenschaften. Rettung naht, als Mr. Saw, der ehemalige Bodyguard von Earlies Vater, sich bereit erklärt, Earlie mitsamt ihrem Erbe nach Deutschland zu bringen. Dafür ist Ralfs Unterstützung unerlässlich. Zwischen Ghana und Deutschland entspinnt sich eine Liebesgeschichte, und für Ralf beginnt das Abenteuer seines Lebens: Earlie muss überleben — koste es, was es wolle.
von Faraz Shariat
mit Maja Simonsen, Fiifi Jefferson Pratt, Jan Henrik Stahlberg, Sandra Hüller, Briggitte Akosua Appiah, Maame Esi Otibu, Kobina Amissah-Sam, Sophie Rois, Benjamin Radjaipour
Deutschland 2024 Englisch, Deutsch, Twi 58’ Farbe Weltpremiere | Serie

Mit

  • Maja Simonsen (Earlie Thomas)
  • Fiifi Jefferson Pratt (Vincent Saw)
  • Jan Henrik Stahlberg (Ralf Meierhof)
  • Sandra Hüller (Susanne Meierhof)
  • Briggitte Akosua Appiah (Adwoa)
  • Maame Esi Otibu (Kisi)
  • Kobina Amissah-Sam (Herr Kingsley)
  • Sophie Rois (Braut)
  • Benjamin Radjaipour (Kassierer)

Stab

Regie Faraz Shariat
Buch Faraz Shariat, Raquel Dukpa, Paulina Lorenz, Benjamin Kent
Kamera Simon Dat Vu
Montage Friederike Hohmuth, Andi Pek
Musik Lafawndah
Sound Design Moritz Hoffmeister
Mischung Nico Berthold
Ton James Adofo, Manuel Vogt
Szenenbild Anthony Tomety, Kristina Schmidt
Kostüm Daniel Obasi, Freya Herrmann
Maske Benjamin Tefe, Lydia Ashitey, Asia Clarke
Casting Liza Stutzky, Mawuko Kuadzi
Regieassistenz Manuel Siebert
Produktionsleitung Benedikt Bothe, Yaw Amponsah Apenteng
Herstellungsleitung Danny Damah, Tony Tagoe
Produzent*in Jorgo Narjes
Ausführende Produzent*innen Jorgo Narjes, Uwe Schott

Produktion

Faraz Shariat

Geboren 1994 in Köln. Nach ersten Regie- und Schauspielarbeiten am Schauspiel Köln und Video-Installationen für das Staatstheater Hannover studierte er Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Aus der Aufarbeitung seiner Familiengeschichte in autobiografischen Dokumentarfilmen und der Arbeit als Übersetzer für geflüchtete Menschen entstand sein erster Langfilm, Futur Drei. Der Film wurde in Zusammenarbeit mit Paulina Lorenz und Raquel Molt im Filmkollektiv Jünglinge entwickelt, in dem sie seit dem Studium gemeinsam arbeiten. Er feierte 2020 im Panorama Premiere und wurde mit dem Teddy Award und mit dem First Steps Award ausgezeichnet, jeweils für den besten Spielfilm.

Filmografie

2013 GemEinsam Judas; Kurzfilm · Fühlgefühl; Kurzfilm 2015 Ich bin euer Sohn; Kurz-Dokumentarfilm · The Dichotomous Trilogy; Kurzfilm 2020 Aïcha; Kurzfilm · Futur Drei (No Hard Feelings) 2024 Zeit Verbrechen; Serie, Folge „Love by Proxy“

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2024