Kinderjury Generation Kplus 2026
Gläserner Bär für den Besten Film
Feito Pipa
von Allan Deberton
Die Emotionen jedes einzelnen Charakters haben uns tief berührt. Wir wurden von der spannenden Geschichte mitgenommen, als ob wir im Geschehen wären. Es wurden wichtige Themen angesprochen, die mehr Aufmerksamkeit verdienen.
Lobende Erwähnung
Not a Hero
von Rima Das
Ein ganz normaler Junge aus der Stadt muss sich auf einmal auf dem Land zurechtfinden. Dort entdeckt er das Leben, findet neue Freunde und zu sich selbst. Ein witziger Film mit tollen Schauspieler*innen der uns auf ein emotionales Abenteuer mitnimmt.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Whale 52 – Suite for Man, Boy, and Whale
von Daniel Neiden
Unsere Herzen wurden von zwei einsame Seelen ergriffen, die eine gemeinsame Frequenz fanden. Der einzigartige Zeichenstil brachte Emotionen und tiefe Gefühle ans Licht.
Lobende Erwähnung
Under the Wave off Little Dragon
von Luo Jian
Die Handlung war kreativ und süß. Die Diva war nicht überheblich, sondern bodenständig. Die besondere Kameraführung ermöglichte eine gute Perspektive auf die Geschichte.
Jugendjury Generation 14plus 2026
Gläserner Bär für den Besten Film
Chicas Tristes
von Fernanda Tovar
Dieser Film hat eine Wucht. Ruhe, Unsicherheit und Stärke werden auf eindringliche, sensible Art erzählt. Die tiefe Freundschaft und Liebe zueinander wird durch Unterstützung und Zusammenhalt gestärkt. Dabei wirkt jeder Frame wie eine eigene Geschichte, die die Geschichte transportiert. Das Zusammenspiel von Bildern, Farben und Emotionen lässt uns in die Erzählung mit eintauchen. Chicas Tristes stellt Fragen, ist komplex und lässt Raum, Raum sich selbst zu finden, die Charaktere zu erzählen und Probleme zu bewältigen. Das hat uns besonders beeindruckt und überzeugt.
Lobende Erwähnung
A Family
von Mees Peijnenburg
In diesem Film hat man durch die Leinwand jede Emotion mitempfunden und jede Träne gespürt, was das Talent der Schauspieler*innen sehr stark hervorgehoben hat. Der Film hat es geschafft, dass sich viele von uns gesehen gefühlt haben. Das Thema ist eines, von dem jedes dritte Kind in Berlin betroffen ist. Trotz der Wichtigkeit wird das oft unterschätzt, da es keine Seltenheit in der Gesellschaft ist. Es ist eine unglaublich gut geschriebene Geschichte, die auch so unfassbar mitreißend umgesetzt wurde. Ein Meisterwerk, das die Lobende Erwähnung verdient hat.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Memories of a Window
von Mehraneh Salimian, Amin Pakparvar
Der Kurzfilm überzeugt durch seine reale Brutalität und seine sensible Schönheit. Auf eindrucksvolle und sehr persönliche Art hinterließ er nachhaltige Spuren bei uns. Mit seiner wirkungsvollen dokumentarischen Art schafft er es, Hoffnung spürbar zu machen und noch lange nach dem Abspann zum Nachdenken anzuregen.
Lobende Erwähnung
Allá en el cielo
von Roddy Dextre
Durch seine künstlerische Schönheit und seine unverwechselbare Erzählweise vermittelt der Film auf perfekte Weise ein Gefühl von Leben, Tod und Brutalität. Eine harte Realität, die einen unerwartet trifft. Ein wunderschönes Wechselspiel zwischen Gewalt und Vergebung, wo Party und Tod aufeinanderprallen. Durch den Verzicht auf Rache, das Aufbrechen und das Loslassen wird der Kreislauf von Gewalt durchbrochen.
Kinderjury Generation Kplus 2025
Gläserner Bär für den Besten Film
Maya, donne-moi un titre
von Michel Gondry
Die vielen kleinen Geschichten in einer großen Geschichte haben uns einen neuen Blickwinkel in die Möglichkeiten des Filmemachens eröffnet. Sehr berührend fanden wir die Vater-Tochter-Beziehung. Die lustigen Szenen haben uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Lobende Erwähnung
Zirkuskind
von Julia Lemke, Anna Koch
Wir fanden es ist eine sehr lustige, interessante und berührende Geschichte, untermalt von außergewöhnlichen Animationen. Jeder von uns hat diese besondere Familie direkt ins Herz geschlossen.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Little Rebels Cinema Club
von Khozy Rizal
Dieser Film erzählt von der verbindenden Leidenschaft der Kreativität und des Kinos. Die Gefühle der jungen Protagonist*innen haben uns zu Tränen gerührt und die Herzen der Jury erobert.
Lobende Erwähnung
Down in the Dumps
von Vera van Wolferen
Liebevolle Animationen haben uns eine Geschichte erzählt, die zeigt, dass dunkle Gefühle nur mit der Hilfe von Freund*innen überwunden werden können. Der Film war für uns sehr berührend und originell.
Jugendjury Generation 14plus 2025
Gläserner Bär für den Besten Film
Sunshine
von Antoinette Jadaone
Dieser Film, der einen sensiblen Blick auf sein modernes und gesellschaftskritisches Thema und seine starke Botschaft entwickelt, hat es geschafft, uns nicht nur durch die schauspielerischen Leistungen zu berühren, sondern auch durch seine düstere, aber hoffnungsvolle und ermutigende Atmosphäre, die die Filmemacher*innen durch ihre Art des Erzählens geschaffen haben. Er schärft unser Bewusstsein, indem er uns mit der Realität der angesprochenen sozialen und politischen Probleme konfrontiert, die leider auch heute noch im wirklichen Leben existieren. Durch die Ausgewogenheit verschiedener moralischer Perspektiven und den Einsatz beeindruckender Stilelemente, schafft der Film eine eindringliche Realität, die sich authentisch und tief bewegend anfühlt. Nichts an ihm wirkt übertrieben oder distanziert - er zieht uns in seinen Bann und lässt uns die inneren Konflikte der Figuren auf eine inspirierende Art und Weise erleben, die uns noch lange nach dem Ansehen in Erinnerung bleibt. Unabhängig davon, ob sich die Zuschauer*innen direkt mit den angesprochenen Themen identifizieren können oder nicht, glauben wir, dass dieser Film einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
Lobende Erwähnung
Hora do recreio
von Lucia Murat
Ein Film hat mit seinen Bildern einen tiefen Eindruck bei uns hinterlassen, indem er wichtige Themen durch eine Mischung aus verschiedenen künstlerischen Formen und einer klaren, strukturierten Erzählung anspricht. Er nimmt uns mit auf eine emotionale Reise, die tief berührt und gleichzeitig eine hoffnungsvolle und inspirierende Vision für die Zukunft bietet. Mit seiner symbolträchtigen und doch leicht zugänglichen Erzählweise, ist er ein wichtiger Film für unsere Zeit, der den Kampf gegen systembedingte Diskriminierung, Ungleichheit und Gewalt schildert und gleichzeitig eine Plattform bietet, um die Widerstandsfähigkeit und den Beitrag zur Gesellschaft hervorzuheben. Ein Film, der mehr Diskussion und Anerkennung verdient.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Wish You Were Ear
von Mirjana Balogh
Dieser Film stellt sich auf künstlerischste und dadurch universell greifbare Art der philosophischen Frage des Seins und der Selbstverwirklichung. Durch seine künstlerische Abstraktion und tiefgehende Symbolik hat er uns berührt und inspiriert. Besonders die Philosophie hinter der Thematik hat uns zum Nachdenken gebracht, darüber, wie das Leben uns formt und wie wir mit Veränderung umgehen. Er konfrontiert uns mit der Vergänglichkeit, zeigt aber zugleich, dass wir für immer aus allem bestehen, was wir erleben. Dabei erinnert er uns daran, wie essenziell Kommunikation, gegenseitiger Respekt und Verständnis für die reinste menschliche Existenz sind, unabhängig davon, wie unterschiedlich unsere Erfahrungen auch sind.
Lobende Erwähnung
Atardecer en América
von Matías Rojas Valencia
Werden unsere Namen auf diesen Grenzen geschrieben stehen?
Wird dieser Boden den Schweiß meines Volkes tragen?
Wird dieses Meer mich für die umherwandernden Leichen verantwortlich machen?
Wird die Sonne die Tränen meiner Mutter trocknen?
Wird der Mond unsere Überfahrt bezeugen?
Werden die Winde dem Himmel unsere Geschichten zuflüstern?
Oder werden sie in der Stille derer ertrinken, die gestorben sind?
Die Kulisse des Films ist sehr inspirierend und fängt eine harte Reise ein. Er erweckt ein Gefühl von Vertreibung und Verlust und lässt uns über die immensen Herausforderungen nachdenken, denen sich diejenigen gegenübersehen, die ein neues Leben suchen.
Dies ist ein Film über eine verlorene Kindheit ...
Kinderjury Generation Kplus 2024
Gläserner Bär für den Besten Film
It’s Okay!
von Kim Hye-young
Dieser Film hat uns durch die tapfere Hauptfigur auf eine humorvolle und emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen. Wir erlebten, wie zwei sehr unterschiedliche Charaktere zueinander fanden und dass Perfektionismus nicht das Leben bestimmen sollte. Besonders gefallen haben uns die Tanzszenen, die uns Einblicke in eine uns fremde Kultur gaben.
Lobende Erwähnung
Young Hearts
von Anthony Schatteman
Ein romantisch-kreativer Film, der viele Emotionen weckte, hat uns magisch berührt. Durch den realistischen Verliebtheitsweg zweier Jugendlicher wurde die Botschaft grandios rübergebracht: Liebe wen immer du willst!
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Papillon
von Florence Miailhe
Ein ganzes Leben wurde kinderfreundlich in kurzer Zeit mit Spannung erzählt. Die schön gemalten Bilder wurden durch faszinierende Übergänge gekrönt. Die zum Nachdenken anregende Geschichte eines Schwimmers verkündet die Botschaft: Kein Platz für Rassismus und Antisemitismus in unserer Welt! Gemeinsam schaffen wir das!
Lobende Erwähnung
Sukoun
von Dina Naser
Durch die realistische Darstellung konnten wir uns gut mit den Gefühlen eines Mädchens identifizieren. Wir sahen und hörten, wie ihre Welt durch einen unerwarteten Übergriff ins Schwanken geriet. Sexualisierte Gewalt geht uns alle an und sollte mehr thematisiert werden!
Jugendjury Generation 14plus 2024
Gläserner Bär für den Besten Film
Last Swim
von Sasha Nathwani
Ein Film, der uns wirklich in Erinnerung geblieben ist, erzählt eine Geschichte über die Schönheit des Lebens und über Dinge, die zu Ende gehen. Es ist ein Film, der nicht davor zurückschreckt, die chaotischen und einnehmenden Gefühle darzustellen, die entstehen können, wenn man weiß, dass seine Träume eventuell nicht in Erfüllung gehen werden. Zugleich lädt er die Zuschauer*innen in die fröhliche und lebendige Welt eines Teenagers und seiner Freund*innen ein, die ihre Jugend in vollen Zügen genießen. Diese meisterliche Balance zwischen der Angst und Einsamkeit, welche die Hauptfigur versucht zu unterdrücken, und ihrer Freude, Zeit mit ihren Freund*innen zu verbringen, hat uns alle begeistert und ist der Grund, warum wir diesen Film ausgewählt haben.
Lobende Erwähnung
Kai Shi De Qiang
von Qu Youjia
Für uns war dieser Film Liebe auf den ersten Blick. Es ist eine zärtliche Darstellung zweier Charaktere, die sowohl durch das Schicksal als auch durch ihre eigene Einzigartigkeit zueinander hingezogen werden. Der Film folgt diesen beiden Charakteren mit einem fast poetischen Fluss, während er die Vielzahl von Möglichkeiten erforscht, wie man außergewöhnlich sein kann. Reich an stiller Schönheit und voller Symbolik, bietet er einen Einblick in das Leben dieser beiden Teenager und ihrer komplizierten Persönlichkeiten und erlaubt den Zuschauer*innen, in eine Welt einzutauchen, die nicht die ihre ist.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Cura sana
von Lucía G. Romero
Ein Film, der uns alle berührt hat, konnte die verschiedensten Emotionen in uns hervorrufen. Von Trauer und Wut bis Zuneigung und Liebe war alles dabei. Unterstützt durch beeindruckende visuelle Aufnahmen begleitet der Film auf authentische Weise die Probleme einer jugendlichen Person. Es wird ein intimer Einblick in ihr Leben geschaffen, so dass alle Emotionen und Handlungen nachvollzogen werden können, auch wenn die eigenen Lebensumstände ganz anders sind.
Lobende Erwähnung
Lapso
von Caroline Cavalcanti
Dieser Film ist eine starke und doch einzigartige Liebesgeschichte zweier Teenager. Wir werden mitgenommen, uns in sie, mit ihren unterschiedlichen Realitäten und Herausforderungen, hineinzuversetzen. Gemeinsam mit den beiden begeben wir uns auf eine Reise des Lernens. Sie ermöglicht einen intimen Einblick in die Leben zweier Menschen, denen es in der Welt an Verständnis fehlt. Der Film würdigt den Mut, Barrieren zu überwinden.
Kinderjury Generation Kplus 2023
Gläserner Bär für den Besten Film
Sweet As
von Jub Clerc
Ein Film, der uns durch die persönlichen Geschichten der Figuren und seine beeindruckenden Kulissen berührt hat. Man hat gesehen, wie verschiedene Charaktere zusammenwachsen und zuvor nicht für möglich gehaltene Freundschaften entstanden.
Lobende Erwähnung
Zeevonk
von Domien Huyghe
Ein entschlossenes und wütendes junges Mädchen, das nie die Hoffnung aufgegeben hat, löste bei uns Spannung und Trauer aus. Das raue Meer und die passende Musik haben eine tolle Atmosphäre geschaffen.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Closing Dynasty
von Lloyd Lee Choi
Ein eindrucksvoller Film, sowohl von den Kulissen als auch den Emotionen, mit einer tollen Schauspielerin: Wir wurden dazu angeregt über Armut und Reichtum nachzudenken.
Lobende Erwähnung
Deniska umřela
von Philippe Kastner
Eine echte Geschichte, die viele Emotionen ausgelöst hat: Eine tolle Animation, mit besonderem Zeichenstil und schön eingesetzten Farben, hat uns begeistert!
Jugendjury Generation 14plus 2023
Gläserner Bär für den Besten Film
Adolfo
von Sofía Auza
Bushaltestelle-Außen-Nacht.
Detailshot auf eine Zigarettenschachtel. Der Bus ist schon abgefahren, doch wir werden trotzdem auf eine Reise mitgenommen.
Durch eine unverhoffte aber intensive Begegnung Fremder und ihrem geistreichen Humor begleiten wir zwei grundlegend unterschiedliche Menschen durch eine verzaubernde Nacht voller Farben, Gedanken und poetisch-philosophischen Dialogen. Der Film hat uns durch seine Detailverliebtheit überzeugt, mit der er inspirierende Charaktere zeichnet, die versuchen, ihre Vergangenheit zu verarbeiten und gleichzeitig nach vorne zu schauen.
Statt tausend nur eine Nacht - und vielleicht reichen die Zigaretten am Ende ja doch?
Lobende Erwähnung
And the King Said, What a Fantastic Machine
von Axel Danielson, Maximilien Van Aertryck
Dieser Film hat sich abgehoben, durch seinen einzigartigen Stil und seine humorvolle sowie kreative Erzählung der Geschichte einer Technologie, mit der ihr alle vertraut seid. Er beleuchtet nicht nur die Entwicklung des Mediums, sondern auch die Vor- und Nachteile die es bringt. Besonders gefallen hat uns die Nutzung bunter Ausschnitte aus verschiedensten Quellen, die zusammengesetzt trotzdem eine Einheit bilden.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Man khod, man ham miraghsam
von Mohammad Valizadegan
Frau: Eine Person, die sich als weiblich identifiziert.
Leben: Die Zeitspanne zwischen Geburt und Tod. Das Erlebnis lebendig zu sein.
Freiheit: Die Abwesenheit von Zwang und Einschränkungen. Die Möglichkeit sich so auszudrücken, wie man will.
Tanz: Ein Ritual, ein Brauch, eine Berufstätigkeit, eine Sportart, eine Therapieform, eine soziale Interaktion oder schlicht ein Gefühlsausdruck. Tanzen ist Befreiung.
Der Film hat uns nicht nur bewegt und berührt, sondern auch nachdenklich und vor allem kämpferisch gestimmt, durch die authentische Darstellung von Themen, die heute leider immer noch so relevant sind, wie sie es vor Jahren waren.
Lobende Erwähnung
Szemem sarka
von Domonkos Erhardt
Erinnert ihr euch an diesen einen Moment in eurem Leben? Vielleicht war er besonders magisch, vielleicht besonders intensiv… Ein Film hat uns an solche Momente erinnert und uns von Anfang an auf eine Reise hinter die Spieglung der Realität mitgenommen. Wir wurden durch den harmonischen Stil inspiriert und nachdenklich gestimmt. Am Ende hat uns die Detailverliebtheit und die berührende Begegnung überzeugt. Ein Einblick in eine mögliche Traumwelt aus dem Augenwinkel.
Kinderjury Generation Kplus 2022
Gläserner Bär für den Besten Film
Comedy Queen
von Sanna Lenken
Eine tolle Protagonistin, megastark und gleichzeitig verletzlich, hat uns ihre bittersüße Geschichte um Verlust, Trauer, Wut und Heilung fesselnd erzählt. Dieser Film war eine Achterbahn der Gefühle: mal tot-traurig, mal witzig, mal peinlich. Die Musik hat immer gut gepasst. Die Kamera war mal stabil, mal shaky. Das war super.
Lobende Erwähnung
An Cailín Ciúin
von Colm Bairéad
Ein schöner Film führte uns in eine emotionsvolle, naturreiche Welt voller Liebe. Die schauspielerische Leistung der Protagonistin hat uns sehr beeindruckt. Die tiefen Gefühle wurden von sensibler Musik passend untermalt.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Vlekkeloos
von Emma Branderhorst
Ein Tabuthema wird endlich angesprochen. Etwas, worüber die ganze Menschheit Bescheid weiß - aber niemand redet darüber. Stress, Panik und Verzweiflung, nur weil man kein Geld für Tampons hat. Das muss sich ändern!
Lobende Erwähnung
Luce and the Rock
von Britt Raes
Ein süßer Animationsfilm führt uns in eine märchenhafte, bunte und felsige Welt. Er führt uns vor Augen, dass Zuhause nicht unbedingt da ist, wo man geboren ist, sondern wo man Freund*innen hat.
Jugendjury Generation 14plus 2022
Gläserner Bär für den Besten Film
Alis
von Clare Weiskopf, Nicolás van Hemelryck
Ein bewegender Film, der mit einfachsten Mitteln eine unglaubliche Nähe und Intimität schafft. Auf behutsame Art und Weise werden die Protagonistinnen und auch das Publikum mit Schmerz und Erinnerungen konfrontiert. Wie gelingt es mir, meine Vergangenheit aufzuarbeiten, ohne daran zu zerbrechen? Mit beeindruckender Ehrlichkeit und Direktheit beantwortet der Film diese Frage.
Lobende Erwähnung
Stay Awake
von Jamie Sisley
Ungeschönt und erschreckend konkret wirft uns der Film in einen Alltag, der von einem wiederkehrenden traumatischen Ereignis geprägt ist. Durch die gemeinsame Reise wurden die Schauspieler*innen und ihre Charaktere zu unseren Vertrauten in einem Wechsel von Hoffnung und Enttäuschung. Der Film ließ uns sprachlos und aufgewühlt zurück.
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
Born in Damascus
von Laura Wadha
Eindrucksvoll und intim in seiner Erzählweise, überzeugte uns dieser Kurzfilm und setzte sich auch gegen die starke Konkurrenz durch. Durch diesen Film haben wir Zugang zu einer neuen Realität bekommen, die uns im Alltag so noch nicht begegnet ist. Auf eine undurchdringliche Art untersucht der Film, welchen Einfluss verdrängte Erinnerungen auf unsere Identität ausüben. Noch lange nach dem Ende des Films hatte jede*r von uns etwas zu denken. Wir alle wurden auf eine ganz besondere Art von diesem Film berührt und wollen ihn nun mit dem Gläsernen Bären für den Besten Kurzfilm auszeichnen.
Lobende Erwähnung
Nada para ver aqui
von Nicolas Bouchez
Dieser Kurzfilm ist ein Kunstwerk! Ausdrucksstark und kontrastreich zum schnellen Heute; gleichzeitig auch beobachtend und wertfrei, lässt er die Freiheit, sein eigenes Ich mit den Bildern zu verbinden. Spielerisch überbringt der Film seinen Inhalt, meist ohne viele Worte und lädt zum Nachdenken ein. Durch das Zusammenspiel von Formen, Farben, Kanten, Rundungen, Ausschnitten, Licht und Schatten hebt er sich von den anderen Filmen ab.