In einem walisischen Küstenort läuft die kleine Feifei geschäftig im chinesischen Imbiss ihrer Familie umher, bis eine traurige Entdeckung sie innehalten lässt: Ihr geliebter Goldfisch ist aus dem Glas gesprungen. Warum tut ein Fisch so etwas? Feifei versteht die Welt nicht mehr. Ihre Mutter versucht, sie mit einem chinesischen Volksmärchen von Fischen und Drachen zu trösten, aber Feifei ist skeptisch. Sie hat schon Briefe an den Weihnachtsmann geschrieben, doch einen Drachen hat sie noch nie nach Geschenken gefragt. Sie war schließlich auch noch nie in China. Mit einem Streifzug durch den Ort begibt sich Feifei auf eine ganz eigene Reise. Am Meer spülen leuchtende Wellen sanft eine Antwort an die Küste, und als Feifei einen „Drachen“ sieht, ist der Mythos nicht länger bloß ein Mythos. Er wird zu einer Möglichkeit, die Welt zu verstehen.