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Berlinale Shorts 1

Stadtmuseum / Moi Rai | Circle | Adieu tortue | Oiseau de passage

Der Essayfilm beschreibt die Stadt als ein subjektives Paradies, in dem sich Ordnungssysteme und Chaos permanent überschreiben. Eine Ode an das Chaos, die verborgenen Zeichen und die Stadt als ewiges Palimpsest.

Ein Mädchen zeichnet einen Kreis auf den Boden. Vorbeikommende treten nacheinander hinein. Bald ist der Kreis voll von Menschen.

Die fünfjährige Inci streift alleine durch die weite Hügellandschaft am Schwarzen Meer. Ihre Mutter ist gerade gestorben. Als sie auf die erwachsene Zeynep trifft, beschließt sie, sich ihr anzuschließen.

Eine Leiche treibt auf dem Wasser. Ein merkwürdiger Vogel ruft, und Erinnerungen werden wieder lebendig. „Wo warst du, als ich verzweifelt war?“, fragt der Freund.

Do 22.02. 15:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

Shorts Take Their Time - Ausführliches Q&A nach jedem Film

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Berlinale Shorts 2

Re tian wu hou | Kaalkapje | Al sol, lejos del centro | Jing guo

China, Ende der 1990er-Jahre, ein Mittagessen in der Großfamilie. Der Vater arbeitet im fernen Shenzhen und ist nur selten zu Hause, die Großmutter kocht und behält die Kinder im Blick. Unbeschwertheit, Sehnsucht und Übermüdung liegen in der Luft.

Durch die Kamera ihres Vaters blickt sie auf einen Lebensabschnitt ihrer Kindheit zurück, an den sie sich nicht erinnern kann. Zwischen Narben und Sehnsüchten sucht sie nach Spuren der Krebserkrankung, die sie vor 20 Jahren überstanden hat.

Santiago in der flirrenden Hitze des Sommers. Der Bildausschnitt fährt das hochaufgelöste Kamerabild ab, verwandelt Räume in Fläche und Häuser in Texturen. Dazwischen die kleinen Gesten des urbanen Alltags und zwei Frauen, die einen Ort für ihre Liebe suchen.

Er besucht ihn während einer beruflichen Reise durch Europa. Seit 2015, damals in Beijing, haben sie sich nicht mehr gesehen. Dies könnte das letzte Mal sein, dass sie sich treffen.

Mi 21.02. 15:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

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Berlinale Shorts 3

Kawauso | The Moon Also Rises | Ungewollte Verwandtschaft | Preoperational Model

Ein Mädchen geht seines Weges, als es von einem Japanischen Fischotter eingeholt wird. Die beiden versuchen vergeblich miteinander zu sprechen, während der Schrott der Menschheit vom Himmel regnet.

Künstliche Monde sollen ins All geschossen werden, um den Unterschied zwischen Tag und Nacht aufzuheben. Ein älteres Ehepaar zieht sich in die zunehmende Dunkelheit seiner Wohnung zurück, beleuchtet von digitalen Endgeräten.

Die Straßen seiner Berliner Nachbarschaft als Filmkulisse nutzend, setzt sich ein Regisseur aus Belarus mit der Systematik russischer und belarussischer Kriegsverbrechen in der Ukraine auseinander und fragt nach seiner eigenen Verantwortung für diesen Krieg.

Prinzessin Sophie und ihre Zofe Jessica bereiten sich auf den neuen Tag bei Hofe vor. Sophies Hadern mit ihrem zukünftigen Dasein als Königin stellt Hierarchien, Rollenzuweisungen und Zeitebenen auf den Kopf. Eine Entmachtung aus Perspektive der Mächtigen.

Fr 23.02. 15:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

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Berlinale Shorts 4

That’s All from Me | Un movimiento extraño | Pacific Vein | Les animaux vont mieux

Ein fiktiver Videobriefwechsel zwischen einer Filmemacherin und einer Schriftstellerin über Zusammenhänge von Mutterschaft und künstlerischer Arbeit. Die eine steckt in der Krise, die andere hat eine hilfreiche Idee.

Buenos Aires, 2019. Lucrecia, die als Museumswächterin jobbt, sieht mit ihrem Pendel einen starken Anstieg des Dollars voraus und verliebt sich in den Angestellten einer Wechselstube.

Die endlose Kamerafahrt durch ein gemäldehaftes US-Panorama lässt den American Dream in die geisterhafte Autosuggestion abgleiten, während Assange und Bezos über das Leben sinnieren.

Eine geheimnisvolle Gemeinschaft von Tieren hat sich entschieden, autark in den Kellerräumen einer Kirche zu leben. Abgesondert von den Menschen praktizieren sie hier ihre unterschiedlichen Rituale.

Do 22.02. 18:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

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Berlinale Shorts 5

Tako Tsubo | We Will Not Be the Last of Our Kind | City of Poets | Shi ri fang gu

Herr Ham entscheidet sich für eine Herzentfernung, um von seinen komplizierten Gefühlen befreit zu werden. Der Arzt versichert ihm, dass dies in der heutigen Zeit überhaupt kein Problem mehr darstellt.

Was, wenn die berühmte Arche Noah, auf der Mensch und Tier Zuflucht vor der Sintflut fanden, nicht bloß ein Akt göttlicher Intervention war, sondern ein sorgfältig geplantes Programm zur beruflichen Reintegration?

In einer kleinen, semi-utopischen Stadt tragen alle Straßen Namen von Dichter*innen. Als Krieg ausbricht, entstehen neue Viertel, um die Flüchtlinge aufzunehmen. Die Straßen werden jetzt nach Soldaten benannt.

Ein aufwendiges Mode-Shooting am Strand steht an, aber die dafür errichtete Kulisse wurde über Nacht vom Meer verschluckt. Während die junge Assistentin mit allen Mitteln versucht, sie wiederzufinden, gleitet der Film kaum merklich ins Magische.

Sa 24.02. 12:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

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Welch schlichte Größe. Erinnerungen der 93-jährigen Tochter Lana, Regisseurin von Weltrang, an ihre Mutter Nutsa, Georgiens erste Filmemacherin. Ein Film vom Menschsein in dunklen Zeiten, feministisch, gewaltkritisch, liebevoll. Ein Vermächtnis.

Sa 17.02. 18:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

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Forum Expanded Installationen

Myanmar Anatomy | On the Battlefield

Stimmen von Aktivist*innen, die das Land verlassen mussten, geben Einblicke in die Geschichte Myanmars im Allgemeinen sowie in drei Orte in Yangon im Speziellen: den Zoologischen Garten, die Ringbahn und das Drogenbekämpfungsmuseum.

Das Erstlingswerk des Little Egypt Collective zeigt einen Mann mit einem Mikrofon die Felder durchstreifen, auf denen die Pyramid Courts standen – eine Wohnsiedlung, die einst das Herz der Schwarzen Community in Little Egypt im Süden von Illinois bildete.

Öffnungszeiten: 16. Februar 19 - 21:30 Uhr | 17. - 25, Februar, täglich 12 - 22 Uhr

Fr 16.02. 19:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Sa 17.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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So 18.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Mo 19.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Di 20.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Mi 21.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Do 22.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Fr 23.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Sa 24.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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So 25.02. 12:00

Betonhalle@Silent Green

Eintritt frei

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Rund um den Shintō-Schrein von Ushimado hat sich eine respektable Katzengemeinschaft etabliert. Fürsorglich engagieren sich die Anwohner*innen, andere stören sich am Unrat. Kazuhiro Soda beobachtet das Zusammenleben: wohlwollend, genau, bisweilen involviert.

Do 22.02. 12:00

Kino Betonhalle@Silent Green

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Drei Schwestern auf den Kanaren. Eine magisch-meditative Poesie legt sich über das Alltägliche. Drei Frauenleben ohne Versorger, körperlich erzählte Lebensstrategien, inszeniert-beobachtend-erinnernd. Ruhe stellt sich ein, im Hintergrund der Vulkan.

Sa 24.02. 17:30

Kino Betonhalle@Silent Green

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Wohnblöcke ohne Zukunft werden abgerissen in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe. Malaury Eloi Paisley folgt den Irrenden der Stadt durch die leeren Straßen. Ihre Erzählungen sind wertvolles Gut, zirkulierend in behutsam aufgebauten Beziehungen.

Mo 19.02. 18:00

Kino Betonhalle@Silent Green

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So 25.02. 17:30

Kino Betonhalle@Silent Green

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In langen Tableaus zeigt Intercepted Verwüstungen, die der Krieg gegen die Ukraine angerichtet hat. Abgehörte Telefongespräche russischer Soldaten mit ihren Familien formen eine schockierende Parallelwelt. Fassungslos stehen sich Bild und Ton gegenüber.

Fr 23.02. 12:00

Kino Betonhalle@Silent Green

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Meena schweigt, hartnäckig. Sie liebt einen Mann aus niederer Kaste. Die Familie hält sie für besessen, der Zauber wird ihr ausgetrieben. Der Tag bricht an, ein Roadmovie beginnt, ganz nebenbei erzählend von religiösem Eifer und irrer Misogynie.

Di 20.02. 21:00

Kino Betonhalle@Silent Green

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Kurzfilmprogramm Maria Lassnig

Baroque Statues | Encounter | Iris | Chairs | Selfportrait | Shapes | Couples | Palmistry | Art Education | Maria Lassnig Kantate

Rot lackierte Nägel, zärtliche Hände fordern die Heiligen zum Tanz auf. Raus vor die Kirche. Füße im Gras. Nah, total, verdoppelt, solarisiert. Gottesfürchtige Faltenwürfe geraten mächtig in Bewegung. Ein Kostümfilm.

„Beseelung“ nannte Lassnig jenes Verfahren, mit dem sie eigene Originalzeichnungen mittels Einzelbildanimation in Bewegung setzte. Zwei Figuren, eine Begegnung als Konfrontation, schließlich die Überwindung von Differenzen. Ihr erster animierter Film.

Bauch, Beine, Knie. Die Bewegung der Körperteile stößt an die Bewegung des Films. Ein Kinn geht auf zwischen zwei Brüsten. Iris betrachtet sich im Zerrspiegel. „Sometimes I Feel Like a Motherless Child.“

Ein dünner Stuhl macht Turnübungen. Ein Polsterstuhl schwitzt und schnauft. Gezeichnete Animation, burleske Skizze. Frühes Kino. Dann kommt sie rein und setzt sich auf einen Stuhl. Das sitzt!

Selbstporträt mit Stab. Im selben Jahr wie das Gemälde entsteht auch dieser Film. Die Gesichtsausdrücke ähneln sich. „The face of phases.“ Neu sind Texte und ihre Stimme. „Until you are gone with the wind, be aware.“

Körperposen werden – wie so gern in Lassnigs filmischen Arbeiten – in Bewegung versetzt. Akte. Standbein-Spielbein. Ein wilder Reigen mit Silhouetten, Schablonen, Multiplikationen. Und obendrein ein Spiel mit Allgemeinplätzen der Kunstgeschichte.

Szenen zwischen Männern und Frauen. Man beschnüffelt sich. Passt? Oder doch nicht, wenn sie mehr verdient als er. „You are not my universe.“ Eine Revue verfehlter Lust. Am Ende blutet das Herz.

Splitscreen: Die gezeichnete Frau isst sich an einem realen opulent gedeckten Tisch kugelrund. Maria lässt sich aus der Hand lesen; zwischen den Handlinien findet sie Familienfotos. „Are you possessive?“

Szenen aus dem Leben der Meister: Vermeer, Piero della Francesca, Michelangelo. Wo aber bleiben die Frauen? Sie werden Kunstobjekte, Musen oder Sekretärinnen. Und so fragt Adam, kaum erschaffen: „Why is she not God?“

Ein Leben, 14 Strophen: tragikomische Schauergeschichten, gezeichnet von Lassnig selbst, in Form eines Bänkellieds, vorgetragen von Lassnig selbst. „Es ist die Kunst jaja, die macht mich immer jünger, sie macht den Geist erst hungrig und dann satt!“

Sa 24.02. 20:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

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1937 ist die Moskauer Kunstszene im schwebenden Einverständnis mit der Sowjetmacht. Unberührbar wähnt sich auch die Lettin Maria Leiko und spielt – ahnungslos – die Rolle ihres Lebens: ein unschuldiges Opfer. Eine Geschichtsallegorie von Aktualität.

Mo 19.02. 15:00

Kino Betonhalle@Silent Green

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Inadelso Cossa besucht das Dorf seiner Großeltern in Mosambik, wo er während des Bürgerkriegs aufwuchs. Damals hat die Großmutter den Krieg für ihn unsichtbar gemacht. Mit Bedacht leuchtet der Film in die Dunkelheiten der Vergangenheit hinein.

Di 20.02. 18:15

Kino Betonhalle@Silent Green

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