Almamula

„Das ist nicht der erste Junge, der im Wald vermisst wird. Der Junge, der bei ihm war, sagt, ein Monster habe ihn geholt.“

Santiago del Estero, Nordargentinien. Nino ist für andere Jungs angeblich ein schlechter Einfluss. Auf der Straße ist er homophoben Angriffen ausgesetzt. Vorübergehend ziehen seine Eltern mit ihm aufs Land. Dort wandert er durch einen Wald, wo angeblich das Monster Almamula diejenigen holt, die fleischliche Sünden und unreine Handlungen begehen. Es ist Sommer: Die Körper schwitzen, die Grenze zwischen Traum und Realität verwischt. Ein Junge verschwindet. In einer Welt voller Geflüster, unausgesprochener Wünsche und Gebete erwachen Ninos Neugier und Begehren. Auf der Flucht vor einer Welt voller Hass, Unterdrückung, Verboten und drohender Gewalt werden die verborgenen und sinnlichen Rätsel des Waldes für Nino zunehmend interessant.
von Juan Sebastian Torales
mit Nicolás Díaz, Martina Grimaldi, María Soldi, Cali Coronel, Luisa Lucía Paz, Beto Frágola, Tania Darchuk, Adrián Ramallo
Frankreich / Argentinien / Italien 2023 Spanisch 94’ Farbe Weltpremiere | Debütfilm empfohlen ab 14 Jahren

Mit

  • Nicolás Díaz (Nino)
  • Martina Grimaldi (Natalia)
  • María Soldi (Estela)
  • Cali Coronel (Ernesto)
  • Luisa Lucía Paz (María)
  • Beto Frágola (Malevo)
  • Tania Darchuk (Tania)
  • Adrián Ramallo (Cesar)

Stab

Regie Juan Sebastian Torales
Buch Juan Sebastian Torales
Kamera Ezequiel Salinas
Montage Juan Sebastian Torales
Sound Design Federico Forleo
Ton Manuel Yeri Racig
Szenenbild Pilar Peredo
Kostüm Soledad Cancela
Maske Melina Araya
Regieassistenz Santiago Massip
Produzent*innen Pilar Peredo, Edgard Tenembaum
Koproduzent*innen Lorena Quevedo, Augusto Pelliccia, Caroline De Jenlis
Koproduktion Twins Latin Films Córdoba
Augustus Color Rom
Palermo Paris

Juan Sebastian Torales

Der argentinische Regisseur lebt seit 2007 in Paris, wo er als Redakteur bereits an mehr als 30 Dokumentarfilmen für das französische Fernsehen mitgewirkt hat. Sein erster Kurzdokumentarfilm La croix feierte auf dem Mar del Plata Film Festival Premiere. Die Entstehung seines ersten abendfüllenden Spielfilms Almamula wurde durch den Eurimages Development Award gefördert. Im Vorfeld drehte er die beiden Kurzfilme Sacha und Maco, die wie Almamula in seiner Heimatstadt Santiago del Estero spielen.

Filmografie

2008 La croix; Kurzfilm 2011 Los árboles; Kurzfilm 2018 Le warrior; Kurzfilm 2019 Sacha; Kurzfilm 2020 Maco; Kurzfilm 2023 Almamula

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2023