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Kurzfilmprogramm Maria Lassnig

Baroque Statues | Encounter | Iris | Chairs | Selfportrait | Shapes | Couples | Palmistry | Art Education | Maria Lassnig Kantate

Rot lackierte Nägel, zärtliche Hände fordern die Heiligen zum Tanz auf. Raus vor die Kirche. Füße im Gras. Nah, total, verdoppelt, solarisiert. Gottesfürchtige Faltenwürfe geraten mächtig in Bewegung. Ein Kostümfilm.

„Beseelung“ nannte Lassnig jenes Verfahren, mit dem sie eigene Originalzeichnungen mittels Einzelbildanimation in Bewegung setzte. Zwei Figuren, eine Begegnung als Konfrontation, schließlich die Überwindung von Differenzen. Ihr erster animierter Film.

Bauch, Beine, Knie. Die Bewegung der Körperteile stößt an die Bewegung des Films. Ein Kinn geht auf zwischen zwei Brüsten. Iris betrachtet sich im Zerrspiegel. „Sometimes I Feel Like a Motherless Child.“

Ein dünner Stuhl macht Turnübungen. Ein Polsterstuhl schwitzt und schnauft. Gezeichnete Animation, burleske Skizze. Frühes Kino. Dann kommt sie rein und setzt sich auf einen Stuhl. Das sitzt!

Selbstporträt mit Stab. Im selben Jahr wie das Gemälde entsteht auch dieser Film. Die Gesichtsausdrücke ähneln sich. „The face of phases.“ Neu sind Texte und ihre Stimme. „Until you are gone with the wind, be aware.“

Körperposen werden – wie so gern in Lassnigs filmischen Arbeiten – in Bewegung versetzt. Akte. Standbein-Spielbein. Ein wilder Reigen mit Silhouetten, Schablonen, Multiplikationen. Und obendrein ein Spiel mit Allgemeinplätzen der Kunstgeschichte.

Szenen zwischen Männern und Frauen. Man beschnüffelt sich. Passt? Oder doch nicht, wenn sie mehr verdient als er. „You are not my universe.“ Eine Revue verfehlter Lust. Am Ende blutet das Herz.

Splitscreen: Die gezeichnete Frau isst sich an einem realen opulent gedeckten Tisch kugelrund. Maria lässt sich aus der Hand lesen; zwischen den Handlinien findet sie Familienfotos. „Are you possessive?“

Szenen aus dem Leben der Meister: Vermeer, Piero della Francesca, Michelangelo. Wo aber bleiben die Frauen? Sie werden Kunstobjekte, Musen oder Sekretärinnen. Und so fragt Adam, kaum erschaffen: „Why is she not God?“

Ein Leben, 14 Strophen: tragikomische Schauergeschichten, gezeichnet von Lassnig selbst, in Form eines Bänkellieds, vorgetragen von Lassnig selbst. „Es ist die Kunst jaja, die macht mich immer jünger, sie macht den Geist erst hungrig und dann satt!“

Mo 19.02. 15:30

Colosseum 1

Untertitel: Englisch

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Di 20.02. 22:00

Arsenal 1

Untertitel: Englisch

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Sa 24.02. 20:00

Kino Betonhalle@Silent Green

Untertitel: Englisch

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