Generation Preise und Jurys

Die Mitglieder der Kinder- und Jugendjury dieser Sektion sind nicht älter als das Publikum im Kino. Sie ehren die besten Filme mit den Gläsernen Bären. Lobende Erwähnungen werden für besondere Leistungen vergeben. Zwei Internationale Jurys vergeben zudem Preise in den Wettbewerben Generation Kplus und Generation 14plus.

Preise im Wettbewerb Generation Kplus

  • Gläserner Bär für den Besten Film
  • Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
  • Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Film, im Wert von € 7.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk
  • Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk

Preise im Wettbewerb Generation 14plus

  • Gläserner Bär für den Besten Film
  • Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm
  • Großer Preis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den Besten Film, im Wert von € 7.500, gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung
  • Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den Besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500, gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung

Generation Kplus Internationale Jury 2023

© Clariz Labadlabad

Venice Atienza (Philippinen)

Venice Atienza ist eine philippinische Dokumentarfilmerin. Sie gründete Svemirko Film and Audiovisual Art Productions zusammen mit der taiwanischen Regisseurin und Produzentin Fan Wu und ist Mitglied der DAE-Documentary Association of Europe. Ihr erster Langfilm, Last Days at Sea, feierte seine Premiere bei der 71. Berlinale, lief bei Visions du Réel 2021 sowie Hot Docs und wurde vom IDFA Bertha Fund supportet. Der Film hat eine Förderung von DMZ Docs Rough Cut Presentation erhalten und weitere Auszeichnungen bei Visions du Réel – Rough Cut Lab 2020 gewonnen. Last Days at Sea ist Teil des IDFA Project Space 2020. Aktuell produziert Atienza einen Dokumentarfilm von Fan Wu mit dem Titel XiXi, der Teil von CIRCLE – Women Doc Accelerator 2020 ist.

© Kristaps Kalns

Alise Ģelze (Lettland)

Alise Ģelze ist seit 2006 als Filmproduzentin aktiv. Die von ihr produzierten Lang- und Kurzfilme werden auf Festivals wie Cannes, der Berlinale, Rotterdam IFF, Karlovy Vary IFF und Busan IFF gezeigt. Zur ihren erfolgreichsten Produktionen gehören: Oleg (2019) unter der Regie von Juris Kursietis, der seine Weltpremiere bei Quinzaine des Réalisateurs feierte, Mother, I Love You (2013) von Janis Nords, der mehr als 15 internationale und nationale Preise gewann, darunter den Preis für den Besten Film der Internationalen Jury Kplus von Generation, und Mellow Mud (2016) unter der Regie von Renars Vimba, der bei Generation 14plus den Gläsernen Bären erhielt.

© Dirk Rose

Gudrun Sommer (Deutschland)

Gudrun Sommer ist Leiterin von DOXS RUHR und Gründerin verschiedener Festivalformate im Dokumentarbereich. 2002 rief die studierte Philosophin das Festival doxs! und die doku.klasse ins Leben, einige Jahre später den Verein Freunde der Realität e.V. und das regionale Festival DOXS RUHR. Davor arbeitete sie als Kommissionsmitglied und Festivaldirektorin für die Duisburger Filmwoche, war Kuratorin und Jurymitglied u.a. bei der Diagonale, dem steirischen herbst, dem Kindermedienfestival Goldener Spatz, dem Goethe-Institut und dem Grimme-Preis. Mit ihrem Büro fair enough engagiert sie sich als Green Consultant Film & TV für nachhaltige und kollaborative Kulturarbeit.

Generation 14plus Internationale Jury 2023

© Nikon Romanchenko

Kateryna Gornostai (Ukraine)

Kateryna Gornostai ist eine ukrainische Regisseurin und Drehbuchautorin. Nach dem Abschluss ihres Journalismus-Studiums schrieb sie sich 2012 an Marina Razbezhkina und Mikhail Ugarovs School of Documentary Filmand Theatre ein. Ihr Filmdebüt gab sie als Dokumentarfilmerin, danach arbeitete sie vermehrt im fiktionalen Genre und mit Hybrid-Formen. 2015 gewann sie mit ihrem Kurzfilm Away in der National Competition beim Molodist International Film Festival. 2021 gewann ihr Spielfilmdebüt Stop-Zemlia den Gläsernen Bären der Jugendjury von Generation 14plus. Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin und Editorin unterrichtet sie Dokumentarfilm. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine blieb sie zu Hause in Kyiv.

© Francy Fabritz

Fion Mutert (Deutschland)

Fion Mutert ist Kameramensch und freiberuflich als Medienpädagoge tätig. 2020 lief sein Debütspielfilm Nackte Tiere (Regie: Melanie Waelde) auf der Berlinale bei Encounters. Der Film wurde im Rahmen der Cross Section Screenings auch bei Generation gezeigt und erhielt eine Lobende Erwähnung der Jury des GWFF Preis Bester Erstlingsfilm sowie Nominierungen in vier Kategorien für den Preis der deutschen Filmkritik, unter anderem für die Beste Bildgestaltung. Fion war Teil der Kinderjury bei Generation und drehte als Jugendlicher Filme, die auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet wurden. Seit 2021 studiert er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) Bildgestaltung/Kamera.

© Alexandra Colmenares Cossio

Juanita Onzaga (Kolumbien)

Juanita Onzaga ist eine Filmemacherin und Künstlerin. Geboren in Kolumbien lebt sie zwischen Brüssel, Bogotá & Mexiko. Ihre Filme verbinden Fiktion mit Non-Fiction, kreisen um Mystizismus, Wissen der Ahnen und die Verarbeitung von durch Gewalterfahrung verursachtem Trauma. Ihre Arbeiten wurden auf der Cannes Directors Fortnight, bei Berlinale Generation, dem MoMa in New York, IFFR und vielen anderen Festivals und Veranstaltungen gezeigt und international ausgezeichnet. Aktuell entwickelt sie ihren ersten Spielfilm The Landscapes That You Seek sowie eine Serie von Installationen über Ahnen-Futurismus.

Die Kinder- und die Jugendjury

Die jüngsten offiziellen Berlinale-Jurys bilden sieben Berliner Kinder im Alter von elf bis 14 Jahren für den Wettbewerb Generation Kplus sowie fünf Jugendliche für den Wettbewerb Generation 14plus. Sie vergeben unabhängig von den Internationalen Jurys die Gläsernen Bären für die Besten Kurz- und Langfilme. Für die Teilnahme in der Kinder- oder Jugendjury können sich alle jungen Festivalbesucher*innen qualifizieren, die über die Filmfragebögen ihre Gedanken und Kommentare zu Generation-Filmen geteilt haben.