Filmanmeldung FAQ

Detaillierte Informationen zur Einreichung finden Sie jederzeit bei den Richtlinien. Informationen zu Sichtungs- und Festivalmedien finden sie bei den technischen Spezifikationen. Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie hier. Maßgeblich sind jedoch die jeweils aktuellen oben erwähnten Richtlinien und technischen Spezifikationen.

Allgemein

Wann sind die Einreichtermine?
Anmeldeschluss für das Einreichen von Langfilmen ist der 3. November 2020, für Kurzfilme der 17. November 2020. Das Sichtungsmedium muss ebenfalls bis zum jeweiligen Anmeldeschluss vorliegen.

Wie kann ich meinen Film einreichen?
Sie müssen zunächst für Ihren Film eine Filmanmeldung ausfüllen. Im Anschluss können Sie den Film über die Website in den Berlinale Media Service laden.

Kann ich mehr als einen Film einreichen?
Ja, Sie können mehr als einen Film einreichen, müssen aber für jeden einzelnen Film den Anmeldeprozess durchlaufen.

Nehmen Sie Dokumentarfilme an? Für welche Sektionen?
Ja, die Berlinale nimmt Dokumentarfilme für alle Sektionen an (Wettbewerb, Encounters, Panorama, Forum, Generation, Perspektive Deutsches Kino sowie Berlinale Shorts).

Kann ich meinen Film für mehrere Sektionen einreichen?
Ja, Sie können einen Film für mehrere Sektionen einreichen, sollten aber vorher in den Richtlinien der jeweiligen Sektionen prüfen, ob Ihr Film dort auch für die Auswahl zugelassen ist. Sie müssen dann nur eine Anmeldung ausfüllen.

Für welche Sektionen kann ich Kurzfilme einreichen?
Für die Berlinale 2021 können Kurzfilme (bis 30 Minuten) nur für die Sektionen Berlinale Shorts eingereicht werden. Generation zeigt zu diesem Festival keine Kurzfilme. Deutsche Filme zwischen 30 und 60 Minuten können als Kurzfilm auch für die Perspektive Deutsches Kino eingereicht werden.

Wo kann ich einen Film für den European Film Market anmelden?
Wenn Sie einen Film beim European Film Market anmelden möchten, benutzen Sie bitte die EFM-Filmanmeldung.

Ich habe meine Anmeldung bereits abgeschlossen, möchte mich aber noch für weitere Sektionen bewerben. Muss ich eine neue / weitere Anmeldung ausfüllen?
Nein, bitte wenden Sie sich an die Programmorganisation per E-Mail unter oder über den entsprechenden Link auf der Seite Meine Filmanmeldung, um eine Nachricht zu senden. Man wird Ihre Anmeldung dann um die entsprechende/n Sektion/en ergänzen und ihren Film in die weiteren Auswahlprozesse leiten.

Ich möchte meine Filmanmeldung ergänzen bzw. eingereichte Angaben korrigieren. Wie mache ich das?
Bitte schicken Sie die aktualisierten Informationen unter Angabe des Filmtitels an oder über den entsprechenden Link auf der Seite Meine Filmanmeldung.

Akzeptieren Sie wiederholte Einreichungen?
Nein, die Berlinale akzeptiert keine Filme, die schon für vorherige Ausgaben des Festivals den Auswahlprozess durchlaufen haben.

Kann ich eine Filmanmeldung über „Withoutabox“ oder „FilmFreeway“ vornehmen?
Nein, Sie können Filme nur direkt über die Filmanmeldung der Berlinale einreichen.

Gehören das „Berlin Independent Film Festival“ und/oder die „Woche der Kritik“ zur Berlinale?
Nein, beides sind eigenständige Festivals und stehen in keinerlei Beziehung zur Berlinale.

Bekomme ich eine Bestätigung über die Anmeldung meines Films?
Ja, Sie bekommen eine Bestätigung per E-Mail.

Sichtungsmedien

Mein Sichtungsmedium liegt in einem Format vor, das nicht auf der Liste der zulässigen Formate aufgeführt ist. Kann ich es trotzdem einsenden?
Nein, senden Sie bitte keine Sichtungsmedien ein, die nicht den zulässigen Formaten entsprechen. Zulässige Formate sind der Video-Upload über Meine Filmanmeldung sowie in Sonderfällen DCPs.

Falls Ihr Film in einem anderen Format vorliegt (z.B. Blu-ray, HDCAM, QT ProRes-Datei), konvertieren Sie ihn bitte zunächst in eins der beiden zulässigen Formate, bevor Sie ihn einreichen. Siehe auch Technische Spezifikationen für Sichtungsmedien. Falls Sie weitere technische Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an das Film Office der Berlinale unter .

Kann ich einen Link (z.B. Vimeo) für die Auswahlsichtung schicken?
Nein. Die Berlinale arbeitet in ihrem Auswahlprozess nicht mit Vimeo-Links, sondern verwendet für Auswahlsichtungen ausschließlich ihr eigenes internes Online-Sichtungssystem. In der Regel können Sie aber dieselbe Datei, die Sie auf die Vimeo-Plattform geladen haben, auch als Sichtungsmedium in das interne Online-Sichtungssystem der Berlinale hochladen; entweder direkt im Verlauf der Anmeldung oder auch später über Meine Filmanmeldung.

Akzeptieren Sie Trailer für die Auswahlsichtung?
Nein, die Berlinale akzeptiert keine Trailer für die Auswahlsichtungen, sondern ausschließlich Vollversionen der angemeldeten Filme.

Akzeptieren Sie Rohschnitte bzw. unfertige Filme für die Auswahl?
Die eingereichte Version sollte zumindest im Bildschnitt fertiggestellt sein (picture lock). Rohschnitte werden nur in absoluten Ausnahmefällen akzeptiert. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an die Programmorganisation () oder an die Sektion(en), bei der / denen Sie den Film einreichen.

Kann ich Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt eine aktualisierte Version meiner Sichtungskopie schicken?
Nein, bitte senden Sie im Nachhinein keine aktualisierte(n) Version(en) Ihres eingereichten Sichtungsmediums – es sei denn, das Festival bittet Sie explizit darum!

Brauchen Sie für die Auswahlsichtung eine untertitelte Version?
Ja, die Berlinale benötigt für die Auswahlsichtung eine Version mit englischen Untertiteln (es sei denn, die Originalsprache des Films ist Englisch). Für die Sektionen Perspektive Deutsches Kino, Generation und Berlinale Shorts brauchen deutschsprachige Filme zunächst (für die Auswahlsichtung) keine englischen Untertitel.

Bis wann muss ich meinen Film einsenden bzw. hochladen?
Das Sichtungsmedium sollte dem Festival innerhalb der jeweils angegeben Deadline (3.11./ 17.11.2020) vorliegen.

Wohin schicke ich meinen Film?
Wenn Sie ein DCP zu den Auswahlsichtungen einreichen wollen, kontaktieren Sie bitte vorab das Film Office:
Internationale Filmfestspiele Berlin
Film Office
Voxstr. 3
D – 10785 Berlin
Tel.: +49 30 25920-888
E-Mail:

Zugelassene Filme

Was bedeutet „Ursprungsland“ / „Produktionsland“?
Das Ursprungsland/Produktionsland eines Films richtet sich nach dem Sitz der Produktionsfirma und muss nicht unbedingt das Land sein, in dem der Film gedreht wurde! Wenn es mehrere (Ko-)Produktionsfirmen gibt, müssen diese zusammen mit ihrem Firmensitz angegeben werden.

Das Hauptproduktionsland gilt in diesem Fall als Ursprungsland.

Was ist mit Premierenstatus gemeint?

Weltpremiere Der Film wurde noch nirgendwo öffentlich aufgeführt.
Zulässig für alle Sektionen
Internationale Premiere Der Film wurde bisher nur in seinem Ursprungsland im Kino gestartet oder auf einem Festival gezeigt, aber noch nirgendwo anders.
Zulässig für alle Sektionen

Bitte beachten Sie, dass dies nicht für Deutsche Produktionen gilt - diese dürfen im Vorfeld in Deutschland weder im Kino noch auf einem Festival präsentiert werden.
Europapremiere Der Film wurde zwar schon außerhalb Europas aufgeführt, aber noch in keinem europäischen Land. (Ein Kinostart oder Teilnahme an einem Festival im Ursprungsland außer in Deutschland ist erlaubt.)
Zulässig für Panorama, Forum, Generation, Perspektive Deutsches Kino
Deutschlandpremiere Der Film wurde noch nie in Deutschland gezeigt.
Zulässig nur für deutsche Produktionen im Rahmen der Perspektive Deutsches Kino
Keine Premiere Der Film wurde sowohl international als auch in Deutschland öffentlich aufgeführt.
In diesem Fall kommt der Film nicht mehr für die Berlinale in Frage.

Bitte beachten Sie: Deutsche Produktionen und Koproduktionen müssen für eine Einreichung zum Wettbewerb sowie für Encounters oder Berlinale Shorts eine Weltpremiere sein, für die Sektionen Panorama, Forum und Generation ist die Mindestvoraussetzung eine europäische, für die Perspektive Deutsches Kino eine deutsche Premiere. Die Filme dürfen vor der Berlinale in Deutschland weder im Kino noch auf einem Festival/Online-Festival präsentiert werden.

Mein Film wurde schon im Rahmen eines online Festivals gezeigt. Ist er für die Berlinale noch zulässig?
Für die Sektionen Wettbewerb, Encounters und Berlinale Shorts ist die Mindestanforderung eine Internationale Premiere; d.h. eine vorherige Teilnahme an einem online Festival ist zulässig, wenn die Streamings nur im Ursprungsland und nur auf dieses beschränkt (Geoblocking) verfügbar waren. Für die Sektionen Panorama, Forum und Generation ist die Mindestanforderung eine Europäische Premiere; d.h. eine vorherige Teilnahme an einem online Festival ist zulässig, sofern die Streamings nur außerhalb Europas verfügbar waren (Geoblocking).

Kann ich meinen Film einreichen, obwohl er schon im Fernsehen gezeigt wurde?
Wenn er nur in seinem Ursprungsland ausgestrahlt wurde, kann er noch für Panorama, Forum und Generation eingereicht werden. Weder der Wettbewerb, noch Encounters, die Berlinale Shorts oder die Perspektive Deutsches Kino akzeptieren Filme, die bereits im Fernsehen ausgestrahlt wurden.

Kann ich meinen Film einreichen, obwohl er schon im Internet zu sehen war?
Wenn er im Internet ausschließlich in seinem Ursprungsland zu sehen war, kann der Film noch für Panorama, Forum und Generation eingereicht werden. Weder der Wettbewerb, Encounters, Berlinale Shorts noch die Perspektive Deutsches Kino akzeptieren Filme, die schon im Internet bzw. über Video-on-Demand zu sehen waren.

Kann ich meinen Film einreichen, auch wenn er bereits auf DVD oder Blu-ray erschienen ist?
Nein, in diesem Fall ist er nicht mehr für die Berlinale zulässig.

Ein Trailer meines Films ist bereits im Internet zu sehen. Ist mein Film noch zulässig?
Ja, ein Trailer ist kein Problem.

Was bedeutet „Produktionsjahr“?
Das Produktionsjahr ist das Jahr, in dem der Film fertiggestellt wurde (nicht das Jahr, in dem er gedreht wurde).

Wie lang darf ein Kurzfilm sein?
Das ist von Sektion zu Sektion unterschiedlich: Die maximale Länge eines Kurzfilms im Berlinale Shorts-Wettbewerb beträgt 30 Minuten. Bei der Perspektive Deutsches Kino (nur deutsche Filme!) werden Filme unter 60 Minuten als Kurzfilme betrachtet (hier gilt allerdings eine Mindestlaufzeit von 30 Minuten).

Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihr Film den Berlinale-Richtlinien entspricht, wenden Sie sich gerne an .

Bearbeitungsgebühr

Wie hoch ist die Bearbeitungsgebühr?
Die Gebühr für das Einreichen eines Langfilms beträgt 175 Euro, für Kurzfilme 75 Euro. Diese Bearbeitungsgebühr wird pro Film berechnet, egal für wie viele Sektionen der Film eingereicht wird. Bitte überprüfen Sie den Umtauschkurs für Ihre Währung bei Ihrer Bank. Bitte beachten Sie, dass Debit- oder EC-Karten leider nicht akzeptiert werden.

Gibt es Early Bird / Late Fee-Tarife?
Nein, für Filmanmeldungen zum Festivalprogramm gibt es keine Early Bird bzw. Late Fee-Tarife.

Bekomme ich eine Rückerstattung, wenn mein Film nicht teilnahmeberechtigt ist?
Nein, die Bearbeitungsgebühr kann nicht erstattet werden, wenn Ihr Film nicht den Richtlinien entspricht. Bitte lesen Sie deshalb aufmerksam die Richtlinien der Sektion(en), bevor Sie den Film anmelden!

Bekomme ich eine Rückerstattung wenn das Festival nicht stattfindet?
Die Gebühr wird zur Deckung administrativer Kosten erhoben; eine Rückerstattung ist daher in jedem Fall ausgeschlossen.

Akzeptieren Sie PayPal?
Nein, es werden nur Kreditkartenzahlungen akzeptiert. Bitte beachten Sie, dass eine Zahlung per Debit- oder EC-Karte nicht möglich ist.

Ich habe keine Kreditkarte. Was kann ich tun?
Wenden Sie sich bitte an die Programmorganisation unter , um eine Banküberweisung zu arrangieren.

Ich bin Student*in. Welche Sonderkonditionen gibt es?
Filmhochschulen können bis zu 10 Kurzfilme für 250 Euro und/oder bis zu 6 Langfilme für 350 Euro einreichen. Anfragen bezüglich einer Sammeleinreichung können ausschließlich die verantwortlichen Hochschulmitarbeiter*innen bei der Programmorganisation der Berlinale unter bzw. stellen.
Leider können studentische Einzeleinreichungen weder vergünstigt noch von der Gebühr befreit werden.

Ich möchte meinen Film für mehrere Sektionen anmelden. Erhöht sich damit die Bearbeitungsgebühr?
Nein, auch wenn Sie einen Film für mehrere Sektionen einreichen, muss die Bearbeitungsgebühr nur einmal bezahlt werden (175 Euro für Langfilme, 75 Euro für Kurzfilme). Siehe hierzu auch den ersten Abschnitt „Allgemein“.

Entscheidung und Benachrichtigung

Wann werde ich über eine Entscheidung zu meinem Film informiert?
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Filmauswahl ein sehr komplexer Prozess ist. Generell werden Auswahlergebnisse nicht vor Ende des Jahres (2020) kommuniziert.
In dringenden Fällen (z.B. Einladungen zu anderen Festivals) wenden Sie sich bitte umgehend an die Programmorganisation oder die Sektion(en), bei der/denen Sie Ihren Film einreichen. Die Mitarbeiter*innen werden sich bemühen, Ihnen dann frühzeitig eine Entscheidung mitzuteilen.

Wenn mein Film nicht ausgewählt wird, kann ich dann eine Rückmeldung bzw. Erläuterung der Entscheidung bekommen?
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Berlinale keine Begründungen für ihre Auswahlentscheidung geben kann. Die letztlich getroffene Auswahl unterliegt vielfältigen Kriterien.

Wenn Ihr Film ausgewählt wird

Wenn mein Film ausgewählt wird, bis wann brauchen Sie die Vorführkopie für das Festival?
Die Vorführkopie muss spätestens am 29. Januar 2021 im Berlinale Film Office eingetroffen sein. Allerdings bieten mehrere Festivalsektionen (mit Ausnahme des Wettbewerbs und Encounters) bereits im Januar/Februar 2021 für ausgewählte Filme vorgezogene Pressevorführungen an, so dass die Vorführkopie in Abstimmung mit der einladenden Sektion ggf. früher zur Verfügung gestellt werden muss.

Welche Untertitel benötigen Sie?
Generell müssen alle nicht-englischsprachigen Filme zumindest englische Untertitel haben – ABER: Jede Sektion hat ihre eigenen Untertitelungs-Vorgaben, die in den jeweiligen Richtlinien zu finden sind. Kontaktieren Sie auf jeden Fall bitte die Sektion, für die Ihr Film eingeladen wurde.

Kontakt Programmorganisation

Tel. +49 30 25920-444

Kontakt Web-Support

Tel. +49 30 25920-800

Mo-Fr: 10:00-18:00 Uhr
Ortszeit: