Wettbewerb Reglement

1. Zugelassene Filme

Für den Wettbewerb zugelassen sind Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilme, die

  • eine Laufzeit von mindestens 60 Minuten haben.
  • als Weltpremiere oder internationale Premiere verfügbar sind. Die eingereichten Filme dürfen folglich außerhalb ihres Ursprungslandes noch nicht öffentlich vorgeführt worden sein, an keinem internationalen Filmfestival außerhalb ihres Ursprungslandes teilgenommen haben sowie außerhalb ihres Ursprungslandes noch keinen Kinostart gefeiert haben. Weltpremieren werden bevorzugt (siehe Allgemeine Informationen zum Premierenstatus). Das Ursprungsland eines Films wird durch den Sitz der Produktionsfirma bestimmt. Im Falle internationaler Koproduktionen gilt das Hauptproduktionsland als Ursprungsland.
  • in Deutschland noch nicht öffentlich vorgeführt wurden. Deutsche Filme müssen dementsprechend Weltpremieren sein.
  • weder im Fernsehen noch im Internet/VOD präsentiert wurden.
  • innerhalb der letzten 12 Monate vor Festivalbeginn fertiggestellt wurden.
  • für eine Kinoauswertung vorgesehen sind.
  • noch nie bei der Berlinale zur Auswahl eingereicht wurden.

Für alle Filmanmeldungen gelten die Allgemeinen Anmelde- und Teilnahmerichtlinien. Die Intendantin hat das Recht, alle in den Richtlinien nicht vorgesehenen Fälle zu regeln.

2. Auswahl und Programmierung

Die Intendantin und die Co-Direktor*innen Film Programming laden die Filme gemeinsam zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Sie werden von einem internationalen Auswahlkomitee bei der Auswahl beraten.

Die ausgewählten Filme konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären.

3. Format, Sprachfassung und Untertitel

Alle zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladenen Filme müssen in den Formaten DCP oder QuickTime ProRes vorliegen – 35mm oder andere Formate nur nach Rücksprache.

Die Filme werden im Rahmen des Festivals in ihrer Originalfassung mit deutschen und englischen Untertiteln vorgeführt. Als Originalfassung gilt die Fassung, in der der Film in seinem Ursprungsland gezeigt wird oder werden soll. Die Kosten der Untertitelung sowie die rechtzeitige Anlieferung der bilingual untertitelten Fassung liegen in der Verantwortung der Produktion.

Zur Verbesserung der Barrierefreiheitsangebote ist eine weitere Fassung mit erweiterten (HI-/SDH-) Untertiteln in deutscher oder englischer Sprache wünschenswert, aber nicht verpflichtend.

Kontakt Programmorganisation

Tel.: +49 30 25920-444

Sektionsprofil Wettbewerb