Berlinale

Dog Flesh (Carne de Perro)

Synopsis
Der Film begleitet Alejandro, der als Taxifahrer arbeitet, in einem sehr schwierigen Lebensmoment. Er ist ein einsamer und unberechenbarer Mann, der das enorme Gewicht seiner Vergangenheit als Folterer mit sich herumträgt. Als sein Taxi kaputtgeht, gerät der mühsam aufrechterhaltene Rhythmus seines Lebens vollends aus dem Fugen. Die Vergangenheit ist zu seinem größten Feind geworden, und wir sehen, wie er zunehmend zur Geisel seiner eigenen Geschichte wird. Auf der Suche nach einer neuen Identität verliert sich Alejandro zwischen Gespenstern früherer Zeiten und dem besessenen Versuch, mit seiner Lage fertig zu werden. Die Geschichte erzählt von einem Mann, der begonnen hat, sich aufzulösen, dessen Blick auf die Realität zunehmend verstörter wird, der von seiner eigenen Vergangenheit kannibalisiert wird. Verzweifelt versucht er, sein Leben neu zu interpretieren und eine neue Richtung für seine Existenz zu finden. Nach einem emotionalen und körperlichen Zusammenbruch flüchtet er sich in die Gemeinschaft einer seltsamen, evangelikalen Sekte, in der seine Bedürfnisse nach Nähe und Hierarchie befriedigt werden. Aber ein Mensch wie Alejandro bleibt ein gesellschaftliches „Restrisiko“ – unberechenbar, wie ein schlafender Vulkan.


Weltpremiere
San Sebastian International Film Festival 2012, New Directors Award

Kinostart in Deutschland
3. April 2014

Festivals
Göteborg International Film Festival 2013
Rotterdam International Film Festival 2013
Coral Prize for the best Opera Prima, Havana International Film Festival 2012
Movie City Award, Valdivia International Film Festival 2012

Chile 2012
Regie: Fernando Guzzoni
Produktion: Ceneca Producciones (Chile), JBA Production (Frankreich), Hanfgarn & Ufer Filmproduktion (Deutschland)
Deutscher Verleih: déjà-vu film
Weltvertrieb: FiGa Films (USA)

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im Oktober 2013
Fördersumme: 5.000 €