Der Filmessay basiert auf einer geerbten Sammlung von Buttons, die auf dem Speicher eines verlassenen Familienhauses gefunden wurden. In ihnen finden sich Erinnerungen an Exil und politischen Aktivismus. Die kleinen, scheinbar harmlosen Objekte sind materielle Überreste einer politischen und emotionalen Vergangenheit. Sie beschwören Geschichten von Kampf und versilberte Erinnerungen herauf. <em class="film">Filme Pin</em> macht diese Buttons zu sicht- und hörbaren Protagonist*innen. Der Film erkundet ihre Texturen, Reflexionen und verborgenen Erzählungen, die ihrer Entdeckung harren. Das Super-8-Material, auf dem der Film gedreht wurde, betont die Körperlichkeit des Bildes und sein Verhältnis zur Materialität der Objekte. Makroaufnahmen und taktile Lichtsetzung verwandeln jeden Button in ein kinematografisches und skulpturales Memento der Solidarität zwischen Menschen.