Ein elfjähriger Junge lebt mit seinem Onkel, einem Mann Mitte 60, in einem unfertigen Zementhaus. Das eindringliche Dröhnen von Kampfflugzeugen gehört für sie zur alltäglichen Geräuschkulisse. In den versteckten Winkeln des Hauses experimentiert der Junge mit seiner Fähigkeit, mittels der Kraft seiner Gedanken in den Lauf der Dinge einzugreifen. Sein Onkel versucht wiederholt, den Jungen in die Norm zu pressen und das auszuschalten, was ihn von anderen unterscheidet. Er will der Tatsache nicht ins Auge sehen, dass der Junge seine übernatürlichen Fähigkeiten selbst nicht kontrollieren kann, und verhängt Strafen, die ihn „normal“ machen sollen. Doch das verschärft die Spannungen zwischen den beiden nur noch. Eines Nachts, genervt vom Lärm der vorbeifliegenden Kampfflugzeuge, verursacht der Junge versehentlich deren Absturz.