Aisen Klimovskii, ein indigener Paläontologe, begibt sich in der sibirischen Arktis in die Tiefen des schmelzenden Permafrostbodens. Auf der Suche nach einem urzeitlichen Lebewesen durchquert er das Reich der Unterwelt. Angesiedelt zwischen Wissenschaft und Mythologie, wird Aisens Reise durch die klaustrophobisch engen, gefährlichen Höhlen von einer poetischen Erzählung begleitet, die von der Erzähltradition des Volkes der Sacha inspiriert ist. Der Film thematisiert dabei eines der drängendsten Klimaprobleme unserer Zeit: Das beschleunigte Auftauen des Permafrostbodens setzt Treibhausgase frei und lässt Viren und Mikroorganismen aus längst vergangenen Zeiten zum Vorschein kommen.