Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Panorama

White Lightnin'

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WHITE LIGHTNIN’

„Ther’s tha devil movin’ in my blood.“ Ja, er scheint wirklich den Teufel im Leib – und in den Beinen! – zu haben: Jesco White, den man in seiner Hei­mat West Virginia den „tanzenden Outlaw“ nennt. Jesco lebt zurückgezo­gen in einem heruntergekommenen Wohnwagen in den Appalachen, dort, wo auch heute noch jeder ein Gewehr und eine Schwarzbrennerei sein Eigen nennt.
Wie man zur wilden Banjomusik ekstatisch tanzt, das hat Jesco von seinem Vater gelernt. D. Ray White war der größte Tänzer aller Zeiten hier in den Bergen, und ein gottesfürchtiger Mann war er auch. Damit sein Sohn nicht vom rechten Weg abkäme, brachte er ihm das Tanzen bei. Doch die Ver­su­chun­gen des Teufels sind stärker. Immer wieder hört Jesco Stim­men, und immer wieder gerät er in Konflikt mit dem Gesetz. Schließlich endet er in der Besserungsanstalt, wo er den größten Teil seiner Jugend ver­bringt. Für Jesco ist es die schlimmste Zeit seines Lebens, erst recht, nach­dem sein Vater einem sinnlosen und brutalen Mord zum Opfer gefallen ist.
Später versucht er, sich an dessen Mahnungen zu halten. Der Tanz soll ihm dabei helfen, doch wieder ist der Teufel stärker. Dann aber trifft er auf seiner Tour durch den Süden bei einem seiner Tanzauftritte die Frau seiner Träu­me. Enid Carter, die sich Percilla nennt, ist doppelt so alt wie Jesco, aber nur halb so groß. Das schräge Paar lebt glücklich zusammen, bis eines Tages Long und Davie in der Stadt auftauchen, die beiden Kerle, die Jescos Vater auf dem Gewissen haben. Erneut tritt der Versucher an Jesco heran. Wieder hört er Stimmen. Und diesmal schreien sie nach Rache …

Großbritannien / USA / Kroatien 2008, 90 Min

von

Dominic Murphy

mit

Edward Hogg
Carrie Fisher
Muse Watson

Weltvertrieb

the salt company (international) ltd.