La prière

The Prayer
Der 22-jährige Thomas kommt von den Drogen nicht los. Seine letzte Chance ist eine Gemeinschaft von jungen Männern unterschiedlicher sozialer und nationaler Herkunft, die ebenfalls ihre Abhängigkeit überwinden wollen und in einem abgelegenen Haus in den französischen Bergen leben. Von einem katholischen Pfarrer geleitet, stehen dort das regelmäßige Gebet, Solidarität untereinander und harte körperliche Arbeit auf den Feldern im Mittelpunkt. Nicht alle schaffen es, sich in dieses mönchische Dasein zu fügen. Auch für Thomas ist es ein täglicher Kampf. Doch bedingungsloser Zusammenhalt und Freundschaft helfen, so wie auch die Bekanntschaft mit einem Mädchen aus der Nachbarschaft. Mit der Zeit lässt sich Thomas auf das neue Leben ein – ist es sein Weg in die Zukunft?
Aus nächster Nähe begleitet Cédric Kahn einen jungen, haltlosen Menschen, der durch Werte wie Glauben und Freundschaft wieder in den Alltag zurückfindet. Auch der Zuschauer wird herausgefordert, seine Positionen zu überdenken und Religion neu zu entdecken. Die schroffe Natur der abgeschiedenen Bergwelt wird zum Ort der Besinnung in einem Film, der selbst keine Stellung bezieht.
von Cédric Kahn
mit Anthony Bajon, Damien Chapelle, Alex Brendemühl, Louise Grinberg, Hanna Schygulla, Antoine Amblard, Magne-Harvard Brekke, Maïté Maille
Frankreich 2018 Französisch 107’ Farbe Weltpremiere

Mit

  • Anthony Bajon (Thomas)
  • Damien Chapelle (Pierre)
  • Alex Brendemühl (Marco)
  • Louise Grinberg (Sybille)
  • Hanna Schygulla (Schwester Myriam)
  • Antoine Amblard (Pater Luc)
  • Magne-Harvard Brekke (Olivier)
  • Maïté Maille (Agnès)

Stab

Regie Cédric Kahn
Buch Fanny Burdino, Samuel Doux, Cédric Kahn
Kamera Yves Cape
Montage Laure Gardette
Ton Nicolas Cantin, Sylvain Malbrant, Olivier Goinard
Production Design Guillaume Deviercy
Kostüm Alice Cambournac
Regieassistenz Mathieu Vaillant, Quentin Janssen
Casting Antoine Carrard
Production Manager Aude Cathelin
Produzent*innen Sylvie Pialat, Benoît Quainon

Produktion

Les Films du Worso

Cédric Kahn

Geboren 1966 in Crest, Frankreich. Er arbeitete zunächst als Filmeditor, dann als Drehbuchautor. 1991 drehte er seinen ersten Spielfilm Bar des rails, der beim Filmfestival von Venedig gezeigt wurde. Mit Trop de bonheur gewann er den Jean Vigo Award in Cannes. 2001 feierte Roberto Succo bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere, sein Film Feux rouges 2004 im Wettbewerb der Berlinale. Kahn arbeitete mit Künstler*innen wie Valeria Bruni-Tedeschi, Leïla Bekhti, Guillaume Canet und Mathieu Kassovitz zusammen. Er selbst hat als Schauspieler in Filmen von Elie Wajeman, Joachim Lafosse und Paweł Pawlikowski mitgewirkt.

Filmografie

1991 Bar des rails 1994 Trop de bonheur 1996 Culpabilité zéro (Zero Guilt) 1998 L'ennui 2001 Roberto Succo 2004 Feux rouges (Red Lights) 2005 L'avion 2009 Les regrets (Regrets) 2011 Une vie meilleure (A Better Life) 2014 Vie sauvage (Wild Life) 2018 La prière (The Prayer)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2018