Mai-wei

My Way
Während der Invasion in der Normandie wurde das Foto eines schmalen koreanischen Manns in deutscher Uniform gefunden. Es stellte sich heraus, dass der Mann als Soldat in der japanischen, russischen und deutschen Armee gedient hatte. Seine unglaubliche Geschichte inspirierte Regisseur Kang Je-Gyu zu diesem Kriegsdrama von epischer Dimension. Zum ersten Mal wird hier die Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus koreanischer Sicht geschildert. Mit einem umfangreichen Budget ausgestattet, ruft er gewaltige Schlachten ins Leben und erzählt gleichzeitig die berührende Geschichte zweier Rivalen, die ausgerechnet im Krieg zueinander finden: Während der japanischen Besetzung Koreas lernen sich der Koreaner Jun-shik und der Japaner Tatsuo kennen, zwei junge Top-Marathon-Läufer. Doch bald wandelt sich die freundschaftliche Rivalität in bittere Feindschaft, dann beginnt der Krieg. Über 12.000 Kilometer treibt er sie, durch Schlachten an der mandschurisch-mongolischen Grenze, nach Sibirien bis in die Normandie. Sie hassen, kämpfen, lernen zu vergeben und werden wieder Freunde. Was sie eint, ist ihre nie erlöschende Hoffnung, eines Tages die Goldmedaille im Marathon zu gewinnen.
von Kang Je-kyu
mit Jang Dong-gun, Joe Odagiri, Fan Bingbing
Republik Korea 2011 137’

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