Kashi

Choked
Vor einigen Jahren verschwand Youn-hos Mutter mit dem Geld der Familie. Nun versucht der Sohn, mit seiner Freundin ein neues Leben aufzubauen, doch immer mehr Schuldner der Mutter klopfen an die Tür.
Ein Auto und eine große Wohnung fordert die Freundin zur Verlobung, während die Nachbarin ihren Teil des Investments zurückhaben will, den sie Youn-hos Mutter für dubiose Geschäfte geliehen hat. Seine Tante wiederum fühlt sich in ihrer Großzügigkeit ausgenutzt. Um den finanziellen Druck zu lindern, lässt sich Youn-ho in halbkriminelle Machenschaften verwickeln. Mit seinem Regiedebüt liefert Kim Joong-hyun die präzise beobachtete Zustandsbeschreibung einer Gesellschaft, die sich fast ausschließlich über Geld und Status definiert. Dabei schaffen seine langen Einstellungen den Raum, in dem sich Verständnis für die Figuren entwickeln kann. Bald kommt man dem verschlossenen Youn-ho näher, dann der geschiedenen Nachbarin, die mit großen Geschenken um die Aufmerksamkeit ihrer kleinen Tochter buhlt. Auch Youn-hos hysterischer Mutter, die eines Tages wieder mit neuen und letztlich unmöglichen Zukunftsplänen erscheint. Das Mitgefühl, das KASHI zeigt, macht die Schönheit dieses Films aus.
von Kim Joong-hyun
mit Um Tae-goo, Park Se-jin, Kil Hae-Yeon, Yoon Chae-Young
Republik Korea 2011 110’

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