Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Panorama

Breve historia del planeta verde

Brief Story from the Green Planet

 
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„Wir sind alle ein bisschen seltsam“, sagt Pedro zu Daniela und Tania. Sie sind dabei, den Inhalt ihres Koffers jemandem zu zeigen: ein lilafarbenes Alien, so groß wie ein Kind und mit riesigen, dunklen Augen. Die drei Freund*innen durchlaufen derzeit unterschiedliche Phasen der Enttäuschung in ihrem Leben. Die letzten paar Tage sind sie einer Landkarte gefolgt, die Tanias kürzlich verstorbene Großmutter hinterlassen hat. Es war ihr letzter Wunsch, dass das Alien an den Ort zurückgebracht wird, wo es ursprünglich auf der Erde erschien. Leicht überrascht, aber dennoch unbeeindruckt von der Erkenntnis, dass die Großmutter ihre letzten Jahre in der liebevollen Gesellschaft eines niedlichen Aliens verbracht hat, macht sich die Trans*frau Tania zusammen mit ihren Freund*innen auf eine Reise durch das ländliche Argentinien. Im Laufe der Zeit weicht ihre emotionale Leere einer neu entdeckten Stärke.
Santiago Loza zieht stille Momente dem wortreichen Austausch und Underdogs konventionellen Held*innen vor. Geschickt umgeht er Genre- und Storytelling-Konventionen, um seine Erzählung über bedingungslose Freundschaft zu entfalten.

von
Santiago Loza

Argentinien / Deutschland / Brasilien / Spanien 2019

Spanisch

75’ · Farbe

Weltpremiere

Mit

Romina Escobar (Tania)
Paula Grinszpan (Daniela)
Luis Soda (Pedro)

Stab

Regie, Buch
Santiago Loza
Kamera
Eduardo Crespo
Montage
Loli Moriconi, Iair Attias
Sound Design
Tiago Bello
Musik
Diego Vainer
Ton
Nahuel Palenque
Production Design
Fernanda Chali
Kostüm
Victoria Luchino
Regieassistenz
Lionel Braverman
Produzent
Constanza Sanz Palacios
Ausführende Produzenten
Constanza Sanz Palacios, Luana Melgaço
Associate Producers
Diego Dubcovsky, Eduardo Crespo
Co-Produzenten
Paulo de Carvalho, Gudula Meinzolt, Luana Melgaço, David Matamoros, Angeles Hernandez
Co-Produktion
Anavilhana Filmes, Belo Horizonte
Zentropa International Spain, Barcelona
Autentika Films, Berlin

Biografie

Santiago Loza

Geboren 1971 in Córdoba, Argentinien. Er studierte an der Universidad Nacional, der Escuela Nacional de Experimentación y Realización Cinematográfica (ENERC) und an der Escuela Municipal de Artes Dramáticas. Sein erster abendfüllender Spielfilm Extraño wurde auf dem internationalen Filmfest in Rotterdam mit dem Tiger Award ausgezeichnet. Seine Experimental-, Dokumentar- und Spielfilme liefen in Cannes, Locarno und Buenos Aires und wurden mehrfach preisgekrönt. 2013 war Loza mit La Paz Gast des Forum, 2018 präsentierte er Malambo, el hombre bueno im Panorama. Neben seiner Arbeit als Filmregisseur ist er auch als Drehbuchautor und Dramatiker tätig.

Filmografie

2002 Extraño (Strange) 2005 Cuatro mujeres descalzas (Four Barefoot Women) 2008 Ártico (Artic) · Rosa patria 2009 La invención de la carne (The Invention Of Flesh) 2010 Los labios (The Lips) 2013 La paz; Forum 2014 Si je suis perdu, c’est pas grave (Si estoy perdido no es grave) · El asombro 2018 Malambo, el hombre bueno (Malambo, the Good Man); Panorama

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Produktion

Constanza Sanz Palacios Films

Weltvertrieb

The Open Reel
www.theopenreel.com