Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Alaska

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Hinter dem Beton liegt der Strand: Vom Zellentrakt des Hamburger Untersuchungsgefängnisses (wo 1968 Anti-Springer-Demonstranten einsaßen) geht es hinaus in Freie. Dore O. kontrastiert eine Betonwand mit Wellen, Dünen und nackten Körpern. Bilder von Inuits verorten die Utopie im ganz hohen Norden, obwohl die Szenerie eher wie St. Peter-Ording aussieht. Wilhelm Roth, 1968: „Für mich der schönste deutsche Film der letzten Zeit.“

von
Dore O.

Bundesrepublik Deutschland 1968

Ohne Sprache

17’ · Farbe · 16 mm

Altersfreigabe FSK 0

Stab

Regie
Dore O.

Biografie

Dore O.

Geboren 1946 in Mülheim an der Ruhr. Die Filmemacherin, Malerin und Fotografin studierte Design an der Fachhochschule Krefeld sowie Malerei in Hamburg und Perugia. Seit 1967 arbeitet sie im Bereich Film. Sie ist Mitbegründerin der Hamburger Filmmacher Cooperative. Ihre Filme wurden auf nationalen und internationalen Festivals gezeigt. Retrospektiven ihrer Werke waren in zahlreichen Museen und Kinematheken zu sehen.

Filmografie (Kurzfilme, Auswahl)

1967 Jüm-Jüm; Co-Regie: Werner Nekes 1968 Alaska 1969 Lawale 1972 Blonde Barberei 1974 Kaskara 1976 Frozen Flashes 1981 Beuys 1982 Stern des Mélies 1988 Blindman’s Ball

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Kopie: Dore O.