Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Berlinale Special Gala

The Happy Prince

 

Sébastien Delloye (Produzent), Philipp Kreuzer (Produzent), Brian Morris (Production Designer), John Conroy (Kamera), Edwin Thomas (Schauspieler), Rupert Everett (Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor), Emily Watson (Schauspielerin)

Moderation: Jenni Zylka

## ## ## ## ## ## ## ## ## ## ## ## ## ## ## ## ##

Ende des 19. Jahrhunderts ist Oscar Wilde Dandy und Darling der Londoner Gesellschaft – geistreich, humorvoll und skandalumwittert. Doch seine für die Zeit zu offen gelebten Liebesbeziehungen mit Männern bringen ihn ins Zuchthaus. Bei seiner Entlassung ist er verarmt und gesundheitlich angegriffen und geht ins Exil nach Paris. Nach einem halbherzigen Versöhnungsversuch mit seiner Frau nimmt er die Beziehung zum jungen Lord Douglas wieder auf, womit er sich jedoch vollends ins Unglück stürzt. Was ihm bleibt, sind seine versponnenen Geschichten, mit denen er die Zuneigung zweier Straßenjungen gewinnt. Unterstützt von treuen Freunden, die ihn vor seinen eigenen Exzessen zu schützen versuchen, bewahrt er auch seinen Charme und seine Ironie bis zum bitteren Ende: „Entweder diese scheußliche Tapete geht – oder ich …“
Im Zentrum der Filmbiografie von Rupert Everett, verantwortlich für Drehbuch, Regie und Hauptrolle, stehen die letzten Jahre des einst gefeierten, später in Ungnade gefallenen Schriftstellers. Rückblenden und assoziative Traumbilder zeigen ihn als den exzentrischen Lebemann, der er zeitlebens war, und das Porträt öffnet sich zu einem Panorama der beginnenden Moderne.

von
Rupert Everett

Deutschland / Belgien / Italien 2017

Englisch, Französisch, Italienisch

105 Min · Farbe

Mit

Rupert Everett (Oscar Wilde)
Colin Morgan (Alfred Bosie Douglas)
Edwin Thomas (Robbie Ross)
Colin Firth (Reggie Turner)
Emily Watson (Constance Holland)
Tom Wilkinson (Priester Dunne)
Benjamin Voisin (Jean)
Antonio Spagnuolo (Felice)
Tom Colley (Maurice Gilbert)
Béatrice Dalle (Manager Café Concert)

Stab

Regie, Buch
Rupert Everett
Kamera
John Conroy
Schnitt
Nicolas Gaster
Musik
Gabriel Yared
Sound Design
Alek Goosse
Ton
Dirk Bombey
Production Design
Brian Morris
Kostüm
Maurizio Millenotti, Gianni Casalnuovo
Maske
Luigi Rocchetti
Regieassistenz
Toby Sherborne
Casting
Celestia Fox
Produzenten
Philipp Kreuzer, Jörg Schulze, Sébastien Delloye
Ausführende Produzenten
Azim Bolkiah, Connie Filippello, Ged Doherty, Colin Firth, Andreas Zielke, Sébastien Delloye, Christine Langan, Joe Oppenheimer, Zygi Kamasa, Nick Manzi, Thorsten Ritter, Dirk Schürhoff, Herbert G. Kloiber, Markus Zimmer
Co-Produzenten
Carlo Degli Eposti, Nicola Serra, Frank Evers
Co-Produktion
Palomar, Rom

Biografie

Rupert Everett

Der Schauspieler, Autor und Regisseur wurde 1959 in Norfolk, Großbritannien, geboren. Sein Theaterdebüt gab Everett 1981 in einer West-End-Produktion. Neben dem Theater war er in diversen britischen und internationalen Spielfilmproduktionen zu sehen – von Shakespeare in Love (1998), über The Importance of Being Earnest (2002) bis zu Stage Beauty (2004); für My Best Friend’s Wedding (1997) an der Seite von Julia Roberts wurde er für diverse Auszeichnungen nominiert, darunter den Golden Globe und die BAFTA Awards. Everett drehte zudem diverse Dokumentarfilme, so über Richard Burton (2008), Lord Byron und die Diskriminierung Homosexueller in Großbritannien. The Happy Prince ist sein Debüt als Spielfilmregisseur, in dem er auch die Hauptrolle übernimmt.

Filmografie

2017 The Happy Prince

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2018

Produktion

Entre Chien et Loup

Weltvertrieb

Beta Cinema