Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Atlántida

Atlantida

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Es ist ein drückend heißer Sommertag im Jahr 1987. In einem ländlichen Ort in Argentinien sehnen sich alle nach Regen. Lucia zieht schon am frühen Morgen im Schwimmbad ihre Bahnen. Später schwitzt sie am Küchentisch über ihren Büchern. Sie lernt eifrig, denn sie will es unbedingt nach Buenos Aires an die Uni schaffen. Ihre Schwester liegt derweil mit einem Gipsbein im Bett und langweilt sich. Die anderen Teenager treffen sich bei der Hitze am Pool und albern herum. Die Mädchen quatschen über die Jungs und umgekehrt. Wer hat gestern mit wem geknutscht? Aber es gibt auch welche, die das alles nicht interessiert, wie etwa Andrés, der leidenschaftlich seine Bienen züchtet, oder Ana, die gerne Bücher liest. Lucia hat irgendwann genug von ihrer nervenden Schwester und fährt mit Ana ins Grüne. Dort sind die beiden ganz unter sich. Keine Einstellung dieses Films hat man so schon mal gesehen. Erwachsene kommen kaum vor. Die Jugendlichen lassen sich von ihren Sehnsüchten treiben, doch es fällt ihnen schwer, damit umzugehen. Manchmal tun sie ziemlich verrückte Dinge, sie sprechen oft über Unglücke und den Tod. Einige wollen einfach nur weg. Am Abend kommt der erlösende Regen.

Argentinien / Frankreich 2014, 78 Min

von

Inés María Barrionuevo

mit

Melissa Romero
Sol Zavala
Florencia Decall
Guillermo Pfening

Weltvertrieb

Media Luna New Films