Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Den kæmpestore bjørn

The Great Bear

Der riesige Bär

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Bloß verwandt zu sein, bedeutet doch noch lange nicht, dass man sich auch mögen muss. Selbst wenn man Schwester und Bruder ist, muss man nicht ein Herz und eine Seele sein. Jonathan war jedenfalls immer froh, wenn er in den Ferien allein zu seinem Großvater reisen konnte, weil seine Schwester für so ein Abenteuer noch zu klein war. Doch in diesem Sommer ist Sophie groß genug, um mit aufs Land zu kommen. Pech für Jonathan, der alles versucht, die kleine Nervensäge loszuwerden. Als ihm das schließlich gelingt, ist das auch wieder falsch, denn jetzt ist Sophie von einem riesigen Bären gekidnappt worden. Jonathan muss sie finden, bevor es Ärger gibt, und dazu muss er in den Wald, in den die beiden nicht dürfen, weil er so groß ist, dass man sein Ende nicht sehen kann, wie der Großvater seinen Enkeln eingeschärft hat.
Jonathan folgt der Spur seiner Schwester, die mitten in den Wald hineinführt, in eine Welt voller eigenartiger Kreaturen. Dort leben hopsende
Vögel, Zwergelche und Wetterfrösche, die ein Wesen um mehrere Baumhöhen überragt: ein Bär von monströsem Umfang und gigantischer Höhe. Das zumindest ist Jonathans erster Eindruck von Sophies neuem Kuscheltier. Der große Bruder weiß nicht, was er vom Riesenbären der kleinen Schwester halten soll. Sind sie mit ihm als Beschützer sicher? Auch Riesentiere geraten in Gefahr, wenn finstere Zeitgenossen sie in lodernde Fallen locken.

Dänemark 2011, 73 Min

von

Esben Toft Jacobsen

Weltvertrieb

Copenhagen Bombay Productions