Inteurodeoksyeon

Introduction
Youngho wird in die Arztpraxis seines Vaters gerufen. Der ist mit seinen Patient*innen beschäftigt, zu denen auch ein bekannter Schauspieler gehört. Youngho muss warten. Als seine Freundin Juwon zum Studium nach Berlin geht, reist Youngho ihr hinterher, um sie zu überraschen. Durch Vermittlung ihrer Mutter wohnt Juwon im Haus einer Künstlerin, deren Schönheit sie einschüchtert. Einige Zeit später will Younghos Mutter ihren Sohn bei einem gemeinsamen Essen mit einem berühmten Schauspieler bekannt machen – es ist derselbe, dem Youngho bereits in der väterlichen Praxis begegnet ist. Youngho erscheint in Begleitung seines Freundes Jeongsoo. Nach dem Essen gehen die beiden an den Strand. Youngho schläft ein und träumt von Juwon. Er erwacht und geht trotz der Kälte schwimmen; Jeongsoo schaut ihm zu.
Hong Sangsoo ist zum zweiten Mal in Folge im Wettbewerb vertreten. Sein Film, der einem Aphorismus gleicht, ist ein poetisch-philosophisches Glanzstück. Zwei Mütter wollen ihren Kindern den Weg ins Leben ebnen, aber die entscheiden sich anders. C’est la vie. Das lebenskluge Motto, das Youngho von dem alten Schauspieler mit auf den Weg bekommt, scheint direkt von Hong selbst zu stammen: „Wie klein auch immer, es gibt nichts als Gutes!“
von Hong Sangsoo
mit Shin Seokho, Park Miso, Kim Youngho, Ki Joobong, Seo Younghwa, Kim Minhee, Cho Yunhee, Ye Jiwon, Ha Seongguk
Republik Korea 2020 Koreanisch 66’ Schwarz-Weiß

Teil des Berlinale Summer Special

Mit

  • Shin Seokho (Youngho)
  • Park Miso (Juwon)
  • Kim Youngho (Vater)
  • Ki Joobong (alter Schauspieler)
  • Seo Younghwa (Juwons Mutter)
  • Kim Minhee (Malerin)
  • Cho Yunhee (Younghos Mutter)
  • Ye Jiwon (Arzthelferin)
  • Ha Seongguk (Younghos Freund Jeongsoo)

Stab

Regie, BuchHong Sangsoo
KameraHong Sangsoo
MontageHong Sangsoo
MusikHong Sangsoo
TonSeo Jihoon
ProduktionsleitungKim Minhee
Produzent*inHong Sangsoo

Produktion

Jeonwonsa

Weltvertrieb

Finecut

Hong Sangsoo

Geboren 1960 in Seoul, Republik Korea. Seit 1996 realisierte er als Drehbuchautor und Regisseur 24 Filme. Im Wettbewerb der Berlinale war er bereits viermal zu Gast, zuletzt 2020 mit The Woman Who Ran.

Filmografie (Auswahl)

1996 Daijiga umule pajinnal (The Day a Pig Fell Into the Well) 1998 Kangwon-do ui him (The Power of Kangwon Province) 2000 Oh soo-jung (Virgin Stripped Bare by Her Bachelors) 2002 Saenghwalui balgyeon (Turning Gate) 2004 Yeojaneun namjaui miraeda (Woman Is the Future of Man) 2005 Geuk jang jeon (A Tale of Cinema) 2006 Haebyuneui Yeoin (Woman on the Beach) 2008 Bam gua nat (Night and Day) 2009 Jal al-ji-do mot-ha-myeon-seo (Like You Know It All) 2010 Hahaha · Ok-hui-ui yeonghwa (Oki’s Movie) 2011 Book-chon-bang-hyang (The Day He Arrives) 2012 Da-reun na-ra-e-seo (In Another Country) 2013 Nugu-ui ttal-do anin haewon (Nobody’s Daughter Haewon) · U ri sunhi (Our Sunhi) 2014 Jayueui onduk (Hill of Freedom) 2015 Jigeumeun matgo geuttaeneun teullida (Right Now, Wrong Then) 2016 Dangsinjasingwa dangsinui geot (Yourself and Yours) 2017 Bamui haebyun-eoseo honja (On the Beach at Night Alone) · Keul-le-eo-ui ka-me-la (Claire’s Camera) · Geu-hu (The Day After) 2018 Pul-lp-Deul (Grass) 2019 Gang-Byun-Ho-Tel (Hotel by the River) · Domangchin yeoja (The Woman Who Ran) 2020 Inteurodeoksyeon (Introduction)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2021