In Beirut lernt Suzanne Osmane kennen, nachdem sie ihn vor einem rassistischen Angriff gerettet hat. Er ist Sudanese, jung, ohne Papiere und auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Suzanne hat palästinensische Wurzeln und kommt aus der Mittelschicht. Sie ist Witwe, Mutter zweier erwachsener Kinder und mehr als doppelt so alt wie er. Wider Erwarten öffnen sich die beiden einsamen Seelen füreinander und bauen eine Verbindung auf. Nach anfänglicher Schüchternheit kommen sich Suzanne und Osmane näher, bis sie sich schließlich eingestehen, dass sie verliebt sind. In einem zerrissenen Libanon am Rande des Zusammenbruchs löst ihre Beziehung eine Welle der Wut und Empörung aus. Suzannes Kinder wollen sie nicht mehr sehen, Kolleg*innen wenden sich von ihr ab, kein Priester will sie trauen und Nachbar*innen hetzen ihnen die Polizei auf den Hals. Dieselben Menschen, die das Land in den Bürgerkrieg geführt haben, sind nun bereit, Suzanne und Osmane zu verurteilen. Das Paar ist gezwungen, sich den Feindseligkeiten zu stellen und sich zu wehren.