Soumsoum, la nuit des astres

Soumsoum, the Night of the Stars
Die 17-jährige Kellou verfügt über übernatürliche Kräfte, die sie selbst nicht versteht. Sie ist verunsichert und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Erst als sie Aya, einer Frau in den Vierzigern, begegnet, ändert sich das und ihrer beider Schicksale verbinden sich. Aya weiß bereits, dass Kellou über eine besondere Gabe verfügt. Sie weiß auch, dass Kellous Mutter bei der Geburt starb, denn sie war als Geburtshelferin anwesend und hörte ihre letzten Worte. Als Aya spürt, dass ihre Zeit sich dem Ende neigt, vertraut sie Kellou einen Auftrag an. Sie soll ihre gemeinsame mystische, pantheistische Welt, in der das Sichtbare und das Unsichtbare zusammenfließen und deren Verschwinden Aya fürchtet, bewahren.
von Mahamat-Saleh Haroun (Regie, Buch), Laurent Gaudé (Buch)
mit Maïmouna Miawama, Ériq Ebouaney, Achouackh Abakar Souleymane
Frankreich / Tschad 2026 Französisch, Tschadisch-Arabisch 101' Farbe Weltpremiere

Mit

  • Maïmouna Miawama (Kellou)
  • Ériq Ebouaney (Garba)
  • Achouackh Abakar Souleymane (Aya)

Stab

Regie Mahamat-Saleh Haroun
Buch Mahamat-Saleh Haroun, Laurent Gaudé
Kamera Mathieu Giombini
Montage Svetlana Vaynblat
Musik Bibi Tanga
Sound Design Yolande Decarsin
Kostüm Agnès Noden
Maske Léonelle Mix Tchoudja
Produzent*in Florence Stern
Koproduzent*in Mahamat-Saleh Haroun

Produktion

Pili Films

Paris, Frankreich

Koproduktion

Goï-Goï Productions

N'djaména, Tschad

Weltvertrieb

Films Boutique

Berlin, Deutschland

Mahamat-Saleh Haroun

Der im Tschad geborene Filmemacher legte 1999 sein Spielfilmdebüt, Bye Bye Africa, vor, das in Venedig Premiere feierte. Es folgten weitere Spielfilme, die mehrfach preisgekrönt wurden. Daratt erhielt den Special Jury Award in Venedig, Un homme qui crie u. a. den Jurypreis in Cannes. Hissein Habré, une tragédie tchadienne, sein erster Dokumentarfilm, wurde in Cannes uraufgeführt, Une saison en France in Toronto. Lingui: les liens sacrés wurde vom National Board of Review in den USA unter die zehn besten ausländischen Filme 2022 gewählt.

Filmografie

1999 Bye Bye Africa 2002 Abouna (Our Father) 2006 Daratt (Dry Season) 2010 Un homme qui crie (A Screaming Man) 2013 Grigris 2016 Hissein Habré, une tragédie tchadienne (Hissein Habré, a Chadian Tragedy); Dokumentarfilm 2017 Une saison en France (A Season in France) 2021 Lingui: les liens sacrés (Lingui, The Sacred Bonds) 2026 Soumsoum, la nuit des astres (Soumsoum, The Night of The Stars)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026