Meine Frau weint

My Wife Cries
Ein gewöhnlicher Arbeitstag auf der Baustelle. Den 40-jährigen Kranführer Thomas erreicht ein Anruf von seiner Frau Carla, er soll sie im Krankenhaus abholen. Dort trifft er sie weinend an und erfährt, dass sie einen Autounfall hatte. Carla erzählt von ihrem Tanzpartner David, mit dem sie sich ein Haus auf dem Land anschauen wollte und der bei dem Unfall ums Leben gekommen ist. Sie versucht mit aller Ehrlichkeit ihrem Mann offen alles zu erzählen, doch Thomas zieht sich mehr und mehr in sich zurück. Sie verstehen einander nicht. Ein Film über die Herausforderung, die Leben bedeutet, und über die Suche einer gemeinsamen Sprache. 
von Angela Schanelec (Regie, Buch)
mit Vladimir Vulević, Agathe Bonitzer, Birte Schnöink, Pauline Rebmann, Ben Carter, Thorbjörn Björnsson, Clara Gostynski, Laure-Lucile Simon
Deutschland / Frankreich 2026 Deutsch 93' Farbe Weltpremiere

Mit

  • Vladimir Vulević (Thomas)
  • Agathe Bonitzer (Carla)
  • Birte Schnöink (Andrée)
  • Pauline Rebmann (Karen)
  • Ben Carter (Laszlo)
  • Thorbjörn Björnsson (Esteban)
  • Clara Gostynski (Claudia)
  • Laure-Lucile Simon (Sophie)

Stab

Regie Angela Schanelec
Buch Angela Schanelec
Kamera Marius Panduru RSC
Montage Angela Schanelec
Sound Design Rainer Gerlach, Matthias Lempert
Szenenbild Sylvester Koziolek
Kostüm Anette Guther
Maske Monika Münnich, Mina Ghoraishi
Casting Ulrike Müller
Produzent*in Kirill Krasovski
Koproduzent*innen Saïd Ben Saïd, Kevin Chneiweiss, Paul Hasel

Produktion

Blue Monticola Film

Magdeburg, Deutschland

Koproduktion

SBS Productions

Paris, Frankreich

Maier Bros.

Leipzig, Deutschland

Unitbase

Berlin, Deutschland

Weltvertrieb

SBS International

Paris, Frankreich

Angela Schanelec

Geboren 1962 in Süddeutschland. Schauspielstudium in Frankfurt am Main, es folgten Engagements am Thalia Theater Hamburg und an der Schaubühne Berlin. 1990 bis 1995 Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sie ist Professorin für Narrativen Film an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Für Ich war zuhause, aber wurde sie 2019 bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet. 2023 folgte ein weiterer Silberner Bär, diesmal für das Beste Drehbuch zu ihrem Film Music.

Filmografie (Auswahl)

1993 Ich bin den Sommer über in Berlin geblieben (I Stayed in Berlin All Summer) 1995 Das Glück meiner kleinen Schwester (My Sister's Good Fortune); Berlinale 1995 1998 Plätze in Städten (Places in Cities) 2001 Mein langsames Leben (Passing Summer); Berlinale 2001 2004 Marseille 2007 Nachmittag (Afternoon); Berlinale 2007 2009 Deutschland 09/Erster Tag; Kurzfilm/Berlinale 2009 2010 Orly; Berlinale 2010 2014 The Bridges of Sarajevo; Kurzfilm 2016 Der traumhafte Weg (The Dreamed Path) 2019 Ich war zuhause, aber (I Was at Home, But); Berlinale 2019 2023 Music; Berlinale 2023 2026 Meine Frau weint

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026