„Lieber Henry, ich liebe dich und ich liebe es, wer ich mit dir zusammen bin: Wir beide mit unseren kleinen Köpfen und unserem ständigen Wunsch nach Schlaf, oder zumindest einem Leben in der Horizontalen.“ Die Filmemacherin schreibt ihrer geliebten Katze Henry einen Brief, auf der Suche nach etwas Weichem und Zärtlichem, in das sie sich zurückziehen kann, einem Fell als Zufluchtsort, wenn die Welt zu laut wird. Sie hinterfragt die Beziehung zu dem Tier, das sie ihr Haustier nennt, und erforscht die Bedeutungsebenen dieser Hierarchie. Zwischen zerwühlten Bettlaken und Sommersprossen-Konstellationen entfaltet sich langsam eine Liebeserklärung. Eine Collage aus Gesten, Texturen und Pausen, aus Verletzlichkeit und Fürsorge, Nähe und Ruhe; eine Ode an unsere Haustiere und an die intimen Welten, die wir gemeinsam mit ihnen erschaffen.