Henry Is a Girl Who Likes to Sleep

„Lieber Henry, ich liebe dich und ich liebe es, wer ich mit dir zusammen bin: Wir beide mit unseren kleinen Köpfen und unserem ständigen Wunsch nach Schlaf, oder zumindest einem Leben in der Horizontalen.“ Die Filmemacherin schreibt ihrer geliebten Katze Henry einen Brief, auf der Suche nach etwas Weichem und Zärtlichem, in das sie sich zurückziehen kann, einem Fell als Zufluchtsort, wenn die Welt zu laut wird. Sie hinterfragt die Beziehung zu dem Tier, das sie ihr Haustier nennt, und erforscht die Bedeutungsebenen dieser Hierarchie. Zwischen zerwühlten Bettlaken und Sommersprossen-Konstellationen entfaltet sich langsam eine Liebeserklärung. Eine Collage aus Gesten, Texturen und Pausen, aus Verletzlichkeit und Fürsorge, Nähe und Ruhe; eine Ode an unsere Haustiere und an die intimen Welten, die wir gemeinsam mit ihnen erschaffen.
von Marthe Peters (Regie) Belgien 2026 Niederländisch 13' Farbe Weltpremiere | Dokumentarische Form

Stab

Regie Marthe Peters
Kamera Marthe Peters, Leon Decock
Montage Marthe Peters, Leon Decock, Lennert De Taeye
Musik Maya Dhondt
Sound Design Marthe Peters, Leon Decock, Michel Coquette
Produzent*innen Marie Logie, Emma Kraak, Catherine Plenevaux, Boris Belay

Produktion

Auguste Orts

Brüssel, Belgien

Marthe Peters

Die niederländische Filmemacherin lebt und arbeitet in Gent, Belgien. 2023 schloss sie ihr Studium an der dortigen Kunsthochschule ab. Ihr Abschlussfilm, Baldilocks, feierte seine Premiere bei Berlinale Shorts und wurde unter anderem auf den Festivals Courtisane Festival in Ghent, Karlovy Vary International Film Festival, Seminci Valladolid, Lago Film Fest und im Barbican in London gezeigt. In ihren Arbeiten schildert sie ihre tägliche Realität aus einer intimen Perspektive. Das Banale begreift sie dabei als etwas Wichtiges und Wertvolles auf der Suche nach Trost und Fürsorge füreinander.

Filmografie

2024 Kaalkapje (Baldilocks); Kurzfilm, Berlinale 2024 2026 Henry Is a Girl Who Likes to Sleep; Kurzfilm, Berlinale 2026

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026