Brasilien, 1884: Tita, Muanda, Lena und Francisca, Dienstmädchen von vier Schülerinnen eines Internats auf dem Land, können von Freiheit nur träumen. Als Lena unbedacht eine Liebesbeziehung eingeht und dadurch ihr Leben in Gefahr bringt, wird ihr Traum von der Flucht zur Notwendigkeit: Die vier Mädchen beschließen, wegzulaufen. Zu ihrer Überraschung entdecken ihre Gebieterinnen den Plan – und bestehen darauf, mit ihnen zu gehen. Die Mädchen finden Unterschlupf auf einer verlassenen Ranch, wo sie sich unter unkomfortablen Bedingungen den Herausforderungen des Zusammenlebens stellen müssen. Von traditionellen Machtstrukturen befreit, genießen die Schwarzen Mädchen ihre Selbstbestimmung, die Liebe und die Möglichkeit, ihre Zukunft nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten, während die Weißen sich weigern, Hausarbeit zu leisten, für sich selbst zu sorgen oder für ihre eigenen Fehler einzustehen. Als die Gefahr sie einholt, müssen sie zusammenhalten, um zu überleben.