Jahrzehnte nach ihrem mysteriösen Verschwinden taucht die Blutgräfin im heutigen Wien wieder auf. Gemeinsam mit ihrer treuen Untergebenen Hermine versucht sie ein gefährliches Buch aufzuspüren, das die Macht besitzt, alles Böse zu vernichten – einschließlich Vampiren, zu denen sie selbst gehört. Das Duo begibt sich auf eine Schnitzeljagd entlang der prächtigen historischen Orte der Stadt und rekrutiert den melancholischen Neffen der Gräfin, einen Vegetarier-Vampir namens Rudi Bubi, sowie dessen Psychotherapeuten, um ihre Suche bis nach Böhmen auszuweiten. Zwei Vampirforscher und ein Polizeiinspektor sind ihnen dicht auf den Fersen … Die Filmemacherin und bildende Künstlerin Ulrike Ottinger interpretiert den Vampirmythos neu: als opulente Abenteuergeschichte voller morbider Komik.
von Ulrike Ottinger (Regie, Buch)
mit Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Thomas Schubert, Lars Eidinger, André Jung
Österreich / Luxemburg / Deutschland 2026 Deutsch, Französisch 119' Farbe Weltpremiere

Mit

  • Isabelle Huppert (Die Blutgräfin - Erzsébet Báthory)
  • Birgit Minichmayr (Die Zofe - Hermine)
  • Thomas Schubert (Der Neffe - Baron Rudi Bubi von Strudl zur Buchtelau)
  • Lars Eidinger (Der Therapeut - Theobald Tandem)
  • André Jung (Theobastus Bombastus)

Stab

Regie Ulrike Ottinger
Buch Ulrike Ottinger (Dialoge unter Mitwirkung von Elfriede Jelinek)
Kamera Martin Gschlacht
Montage Pia Dumont
Musik Wolfgang Mitterer
Sound Design Karim Weth
Szenenbild Christina Schaffer
Kostüm Jorge Jara
Maske Tünde Kiss-Benke
Casting Eva Roth
Produzent*innen Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck, Bettina Brokemper
Executive Producers Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck, Bettina Brokemper
Koproduzent*in Ulrike Ottinger

Produktion

Amour Fou Vienna

Wien, Österreich

Amour Fou Luxembourg

Luxemburg, Luxemburg

Heimatfilm

Köln, Deutschland

Koproduktion

Ulrike Ottinger Filmproduktion

Berlin, Deutschland

Weltvertrieb

MAGNIFY

New York, NY, USA

Ulrike Ottinger

Die 1942 in Konstanz geborene Filmemacherin gehört zu den renommiertesten Künstlerinnen Europas und wurde mit mehreren internationalen Preisen geehrt. Ihre Berlin-Trilogie, bestehend aus Bildnis einer Trinkerin, Freak Orlando und Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse machte sie international bekannt. Ihre Filme wurden nach Cannes, Venedig und zur Berlinale eingeladen, wo sie 2020 mit der Berlinale Kamera geehrt wurde. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden zudem im MoMa New York, in der Cinémathèque française, dem Centre Pompidou Paris, auf der Documenta, im Museo Reina Sofía und im Berkeley Art Museum gezeigt. 

Filmografie (Auswahl)

1979 Bildnis einer Trinkerin (Ticket of No Return) 1981 Freak Orlando 1984 Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse (Dorian Gray in the Mirror of the Yellow Press) 1985 China. Die Künste – Der Alltag (China. The Arts – The People); Dokumentarfilm 1989 Johanna D'Arc of Mongolia 1990 Countdown; Dokumentarfilm 1992 Taiga; Dokumentarfilm 1997 Exile Shanghai; Dokumentarfilm 2002 Südostpassage (Southeast Passage); Dokumentarfilm 2004 Zwölf Stühle (Twelve Chairs) 2007 Prater; Dokumentarfilm 2008 Die koreanische Hochzeitstruhe (The Korean Wedding Chest); Dokumentarfilm 2011 Under Snow; Dokumentarfilm 2016 Chamissos Schatten (Chamisso's Shadow); Dokumentarfilm 2019 Paris Calligrammes; Dokumentarfilm 2026 Die Blutgräfin (The Blood Countess)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026