Die zehnjährige Rabia erfährt, dass die einzige Schule in ihrem Dorf geschlossen wurde. Ein Gerücht macht die Runde: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Ein Mitschüler prahlt damit, dass er nun eine Jungenschule im Nachbardorf besucht. Rabia ist neidisch und verwirrt. Von den Erwachsenen erhält sie nur ausweichende Antworten auf ihre Fragen. Die Munkeleien breiten sich immer weiter aus, aber Rabia hat ihre Zweifel. Sie fordert die Kinder des Dorfes auf, die Schule zu betreten und den Dschinn auszutreiben – mit verheerenden Folgen. Schließlich bleibt ihr nur die Wahl, eine Arbeit als Dienstmädchen aufzunehmen oder zu radikalen Mitteln zu greifen, um wieder zur Schule gehen zu können. Sie beschließt, ein Opfer darzubringen, und setzt damit magische Kräfte frei.