Alec, ein ruhgier, introvertierter Teenager, hat das Leben immer durch die Brille des kleinen Pornounternehmens seines Vaters gesehen, dem ihr Zuhause als Drehort dient. Seit dem Tod seiner Mutter ist er immer tiefer in das Familienunternehmen eingestiegen: Er dreht und schneidet die Filme, in denen sein raubeiniger Vater Dylan selbst mitspielt. Dieser kämpft gegen das Alter und darum, das Geschäft am Laufen zu halten. Dabei verlässt er sich auf Mädchen wie die freigeistige Erotikdarstellerin Lizzie, mit der Alec eine Art Schwester-Bruder-Beziehung verbindet. Als es finanziell eng wird, bröckelt Dylans Selbstbewusstsein und Alec wird zunehmend in das Chaos um ihn herum hineingezogen. Als Vater und Sohn von London in ein verschlafenes Küstenstädtchen übersiedeln, hofft Alec auf einen Neuanfang. Er versucht, Freunde zu finden, ohne sein unkonventionelles Leben preiszugeben. Doch dann lernt er seine Klassenkameradin Nina näher kennen – eine unabhängige, feministisch eingestellte junge Frau, deren Weltsicht nicht weiter entfernt von der seines Umfelds sein könnte. Je enger die Beziehung wird, desto tiefer führt Nina ihn in eine Welt der Nähe und Verletzlichkeit ein, die es vor der Kamera nicht gibt. Sie fordert ihn heraus, zu erkunden, was es bedeutet, wirklich nackt zu sein und gesehen zu werden.