Crash Site/My_Never_Ending_Burial_Plot

Crash Site/My_Never_Ending_Burial_Plot ist der sechste Teil des als Serie angelegten Projektes X Characters, in dessen Mittelpunkt der Versuch steht, die Identitäten ikonischer weiblicher Filmfiguren aus der Kinomoderne als zeitgenössische Versionen fortzuschreiben.
Eine neue Version der Hari aus Andrej Tarkowskijs Solaris begegnet zwei anderen Untoten der Filmgeschichte: Godards Nana und Antonionis Giuliana, aus der nach einer Geschlechtsumwandlung Julian wurde. Verloren in einer verlassenen Waldlichtung versuchen die drei Charaktere, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen: „ihr Ende zu finden“, „Vergangenheit zu begraben“, sich selbst zu töten, sich gegenseitig zu erschlagen. Die Erzählung dreht sich um ein Begräbnis, das nie zu Ende geht und so zu einer endlosen Begräbsnisschleife wird. Die drei Charaktere finden sich immer wieder gefangen in einer Gegenwart, die sich in Variationen wiederholt.
von Constanze Ruhm (Regie, Buch)
mit Irina Kastrinidis, Dominic Oley, Judith van der Werff, Gudrun Gut, Erika Hasselberg, Dana Bieler
Österreich 2010 Deutsch 69'

Mit

  • Irina Kastrinidis
  • Dominic Oley
  • Judith van der Werff
  • Gudrun Gut
  • Erika Hasselberg
  • Dana Bieler

Stab

Regie Constanze Ruhm
Buch Constanze Ruhm
Kamera Dirk Lütter
Montage Christine Lang, Constanze Ruhm
Musik Ekkehard Ehlers

Flóra Anna Buda

Die Filmemacherin wuchs in Budapest auf und studierte dort Kunst, Mode und Animation. Entropia war ihr erster Kurzfilm, feierte bei Berlinale Shorts Premiere und wurde mit einem Teddy Award ausgezeichnet. Ihr darauffolgender Kurzfilm 27 wurde in Cannes gezeigt und mit der Goldenen Palme für den besten Kurzfilm ausgezeichnet. 2025 nahm sie an der Cinéma de Demain Residency in Cannes teil und entwickelte ihre Projekte mithilfe einer Förderung des California Institute of the Arts in Los Angeles weiter. In ihrer Arbeit lotet sie die Grenzen zwischen Tradition und Experiment aus.

Filmografie (Filmografie)

2018 Entropia; Kurzfilm 2023 27; Kurzfilm

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026