This Ain't California
© Harald Schmitt
Eine Hymne an die subversive Kraft der Vitalität. Außerdem ein rasant erzählter dokumentarischer Trip durch die fremde, seltsame Welt der „Rollbrettfahrer“ in der DDR, einem Land, in dem es neben regimetreuen Bürgern auch einen erklärt politischen Widerstand gab. Unabhängig davon existierte in der DDR eine Jugendrebellion, die sich aus nichts anderem legitimierte, als der Illusion jung, unsterblich und eigentlich blockfrei zu sein: Drei Kids entdecken in THIS AIN’T CALIFORNIA auf dem bröckelnden Asphalt der DDR ihre Liebe zum Skaten, was dort in jeglicher Hinsicht daneben, ja inakzeptabel, und vielleicht genau deshalb irrsinnig aufregend war. Das Punk-Märchen einer Clique von Jugendlichen, die dazu noch mit manischer Energie auch den eigenen Alltag auf Super 8 festgehalten haben, zeigt DDR-Leben, wie es in dieser Form noch nie erzählt wurde. Der Film begleitet die Wege seiner drei Hauptfiguren von der frühen Kindheit in den Siebzigern über ihre Sturm-und-Drang-Zeit in den Achtzigern bis zum Herbst 1989, als sie etwa 20 Jahre alt waren und alle Koordinaten sich schlagartig und vor allem für immer veränderten.
Zusatzinformationen
Marten Persiel und die Jury
Für die „visuelle Kraft und seinen stilsicheren Schnitt“ verlieh die deutsch-französisch-slowakischen Jury dem Film des Regisseurs den „Dialogue en perspective“-Preis 2012.
This Ain't California · Perspektive Deutsches Kino · Dialogue en perspective · 18. Februar 2012
Marten Persiel
Der Regisseur hat einen bunten Dokumentarfilm über die Rollbrettfahrer der DDR gedreht.
This Ain't California · Perspektive Deutsches Kino · 12. Februar 2012
Michael Schöbel, Marten Persiel, Ronald Vietz
Der Regisseur und die Produzenten in inniger Umarmung nach der Vorführung.
This Ain't California · Perspektive Deutsches Kino · 12. Februar 2012
Michael Schöbel, Marten Persiel, Ronald Vietz
Der Regisseur umringt von seinen Produzenten.
This Ain't California · Perspektive Deutsches Kino · 12. Februar 2012