Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation Kplus

Sekala Niskala

The Seen and Unseen

Sichtbar und unsichtbar

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„Ich fühle mich, als sei ich der Mond. So hell. Doch nach einer Weile schwindet die Helligkeit.“ · „Ich sehe dich nicht verschwinden. Du scheinst genauso hell wie der Vollmond.“

Tantra und Tantri sind unzertrennlich. Heimlich stehlen sie Eier aus der Opfergabe, von denen Tantri das Weiße bekommt und Tantra das Gelbe. Plötzlich fehlt das Gelbe im Ei, genauso wie Tantra. Während ihr Zwillingsbruder schwerkrank im Krankenhaus liegt, gleitet Tantri in magische Zwischenwelten ab. In Kostümen, Bemalungen und Tanz begegnet sie der nahenden Trennung von ihrem bald sterbenden Bruder. Als die Mutter der beiden Tantri einmal die Farbe aus dem Gesicht wäscht, ist es wie die zärtliche Austreibung einer Illusion, dass alles so bleiben kann, wie es war. Im balinesischen Weltverständnis von Sekala – dem Sichtbaren, und Niskala – dem Unsichtbaren erzählt Andini in langen Traumsequenzen vom Umgang mit Abschied und Trauer des zehnjährigen Mädchens.

von
Kamila Andini

Indonesien / Niederlande / Australien / Katar 2017

Indonesisch

86 Min · Farbe

empfohlen ab 11 Jahren

Mit

Ni Kadek Thaly Titi Kasih (Tantri)
Ida Bagus Putu Radithya Mahijasena (Tantra)
Ayu Laksmi (Mutter)
I Ketut Rina (Vater)
Happy Salma (Krankenschwester Ida)
Gusti Ayu Raka (Gandma)

Stab

Regie, Buch
Kamila Andini
Kamera
Anggi Frisca
Schnitt
Dinda Amanda, Dwi Agus
Musik
Yasuhiro Morinaga
Tongestaltung
Yasuhiro Morinaga
Ton
Trisno
Szenenbild
Vida Sylvia
Kostüm
Retno Ratih Damayanti
Maske
Eba Sheba
Regieassistenz
Pritagita Arianegara
Ausführende Produzentinnen und Produzenten
Garin Nugroho, Trisno, Anggi Frisca, Vida Sylvia, Retno Ratih Damayanti, Eba Sheba, Yasuhiro Morinaga
Produzentinnen und Produzenten
Kamila Andini, Gita Fara
Co-Produzent
Ifa Isfansyah
Co-Produktion
Fourcolours Films, Jakarta
Hubert Bals Fund, Rotterdam
APSA Children Film Fund, Brisbane
Doha Film Institute, Doha

Biografie

Kamila Andini

Geboren 1986 in Jakarta, Indonesien. Sie studierte Soziologie und Medienkunst an der Deakin University in Melbourne. In ihren Filmen befasst sie sich mit soziokulturellen Themen, Geschlechtergleichberechtigung und Umweltfragen. Mit ihrem Regiedebüt The Mirror Never Lies über ein Volk indonesischer Seenomaden war sie 2012 zu Gast bei Berlinale Generation. Ihre beiden Kurzfilme Following Diana und Memoria befassten sich mit Frauenthemen in Jakarta und Osttimor. Sekala Niskala ist ihr zweiter abendfüllender Spielfilm.

Filmografie

2011 The Mirror Never Lies; Generation 2015 Following Diana; Kurzfilm 2016 Memoria; Kurzfilm 2017 Sekala Niskala (The Seen and Unseen)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2018

Produktion

Treewater Productions

Weltvertrieb

Cercamon
www.cercamon.biz