Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

NATIVe - Indigenous Cinema

Nowhere Land

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Rosie Bonnie Ammaaq richtet den Blick in die Kamera und teilt ihre Sorgen und Ängste. Sie berichtet davon, wie sie und ihre Familie das nomadische Inuitleben auf Baffin Island aufgeben mussten. Auch wenn die Lebensbedingungen in der unfruchtbaren Arktis hart waren, erinnern Rosie und ihre Familie ein freies und unabhängiges Leben. Ihr neues Umfeld in der Stadt Igloolik macht sie traurig und ratlos, was ihre Zukunft angeht. Sie bezeugt den Niedergang ihrer Heimat, in der Ölkonzerne für den schnellen Profit eine tausende Jahre alte Kultur opfern.

von
Rosie Bonnie Ammaaq

Kanada 2015

Inuktitut, Englisch

Dokumentarische Form
15 Min · Farbe

Stab

Regie
Rosie Bonnie Ammaaq
Buch
Rosie Bonnie Ammaaq, Alicia Smith
Kamera
Nate Smith
Musik
Christine Fellows
Tongestaltung
Christine Fellows
Ton
Christine Fellows
Ausführender Produzent
David Christensen

Biografie

Rosie Bonnie Ammaaq

Die Regisseurin lebt mit ihrer Familie in Igloolik, Nunavut. Sie arbeitet für die Inuit Broadcasting Corporation und hat zusammen mit dem National Film Board of Canada zwei Filme realisiert: Family Making Sleds und Nowhere Land.

Filmografie

2012 Family Making Sleds 2015 Nowhere Land

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2017

Produktion

National Film Board of Canada