Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2012

Zusätzliches

31.01.2012:
Startschuss für die neue Berlinale-Initiative Berlinale Residency

Die Berlinale erweitert ihr Portfolio um eine weitere Förderinitiative und lädt ab Herbst 2012 sechs Filmemacher mit ihren neuen Projekten für vier Monate in die Kreativmetropole Berlin ein. Das neue internationale Stipendiatenprogramm Berlinale Residency wird Filmemacher dabei unterstützen, ihr Drehbuch erfolgreich fertig zu stellen und in einem „Script to Market“-Seminar das Publikumspotential gemeinsam mit den Produzenten der Filme zu erarbeiten. Im engen Kontakt mit individuell ausgewählten Mentoren des Nipkow-Programms und internationalen Marktexperten können sie dabei ihr Projekt auf dem Weg vom Drehbuch zum Kinoerfolg einen entscheidenden Schritt voranbringen. Für die viermonatige Berlinale Residency können sich Regisseure bewerben, die bereits einen ersten Langfilm-Erfolg auf einem renommierten internationalen Filmfestival feiern konnten.

„Die Berlinale Residency ist eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Berlinale-Initiativen“, erklärt Berlinale-Festivaldirektor Dieter Kosslick. „Das Stipendium bietet sich als Folgeprojekt für Filmemacher an, die bereits im offiziellen Programm des Festivals vertreten waren, mit Langfilmprojekten im Berlinale Co-Production Market oder Berlinale Talent Campus ausgewählt oder durch den World Cinema Fund gefördert wurden. Wir freuen uns aber auch auf weitere Filmemacher aus aller Welt, die das Programm nach Berlin locken wird.“

Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung des Medienboard Berlin-Brandenburg, dazu: „Uns als Förderer hat vor allem überzeugt, dass bei der Berlinale Residency nicht nur traditionelle Stoffentwicklung betrieben wird, sondern dass die Arbeit an den Projekten in enger Bindung zum Markt und mit entsprechenden Experten aus der Praxis stattfindet. Publikumsaus-richtung und eine erfolgreiche Auswertung sind heute wichtiger denn je.“

Der erste Call for Entries für die Berlinale Residency, die im September 2012 beginnen wird, startet zum Festivalbeginn der Berlinale am 9. Februar 2012.

An den sechs ausgewählten Projekten (lange Spiel- und Dokumentarfilme und Crossmedia Projekte) wird von September bis Dezember gearbeitet. Anschließend werden sie vorgestellt, um wichtige weitere Partner für die Finanzierung und gegebenenfalls für eine Koproduktion zu finden. Als Präsentationsplattformen bieten sich zunächst der Berlinale Co-Production-Market sowie das im März stattfindende Internationale Filmfestival in Guadalajara/Mexiko an, das mit seinem angeschlossenen Ibero American Coproduction Meeting Partner der Berlinale Residency ist. Je nach Projekt sind weitere Präsentationen bei den Koproduktionsmärkten in Buenos Aires, Durban oder Sarajevo angedacht.

Die Berlinale Residency ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, dem Nipkow Programm und dem Internationalen Filmfestival Guadalajara, in Kooperation mit dem MEDIA Mundus Programm der Europäischen Union und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.


Presseabteilung
31. Januar 2012

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