Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2005

Zusätzliches

01.07.2004:
Die Berlinale unter dem Sternenhimmel

Zur „Halbzeit“- zwischen den offiziellen Festivalterminen - meldet die Berlinale sich zurück und zeigt eine kleine Auswahl ihres umfangreichen Programms auf großer Open Air-Leinwand am 2. und 3. Juli in Schloß Wolfsburg.

Im Rahmen der vom Kulturbüro Wolfsburg veranstalteten Internationalen Sommerbühne präsentieren die Internationalen Filmfestspiele Berlin und ihr offizieller Partner Volkswagen zum ersten Mal die „Berlinale Sommernächte“. Zu sehen ist eine Auswahl von vier afrikanischen und deutschen Filmen, die beim Berlinale Publikum wie bei den Juries besonders große Resonanz fanden. Am Eröffnungsabend, nach einer von Bettina Cramer (Sat.1) moderierten Talkrunde mit prominenten Gästen wie Hannes Jaenicke, wird Berlinale Festivalchef Dieter Kosslick gemeinsam mit seinem Kollegen Christoph Terhechte (Leiter des Forums) dem Publikum die Filmauswahl vorstellen: Al’lééssi…une actrice africaine von Rahmatou Keita, die zu Gast sein wird, erzählt die Lebensgeschichte der ersten professionellen Schauspielerin Afrikas. Der anschließende Madame Brouette von Moussa Sene Absa wurde bei der Berlinale 2003 mit dem Silbernen Bären für die beste Musik ausgezeichnet.

Für Samstag, den 3. Juli, bringt Alfred Holighaus, Leiter Perspektive Deutsches Kino, zwei außergewöhnliche Filme aus seinem Programm mit, die noch in diesem Sommer in die deutschen Kinos kommen werden: Muxmäuschenstill von Marcus Mittermeier und den bei der Berlinale 2004 von TV5 mit dem „Perspective en Dialogue“- Preis prämierten Film Flammend’ Herz von Andrea Schuler und Oliver Ruts. Gleich vierfach wurde Muxmäuschenstill beim Max-Ophüls-Festival 2004 ausgezeichnet und erhielt erst kürzlich die „Goldene Lola“ des Deutschen Filmpreises für den besten Schnitt. Flammend’ Herz ist die wahre Geschichte einer Freundschaft dreier „alter Kerle“, zwischen 85 und 91 Jahren, mit derselben Leidenschaft - sich tätowieren zu lassen.

Regisseur Oliver Ruts und Jan Henrik Stahlberg, Autor und Darsteller des Wohl- und Moralwächters „Mux“ werden ebenfalls nach Wolfsburg kommen, um ihre Filme vorzustellen. „Wir schätzen das Engagement von Volkswagen für die Berlinale sehr und freuen uns über die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit, die immer wieder neue Wege im Kultursponsoring aufzeigt. Natürlich lassen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen, ein wenig zurückzugeben mit dem kleinen Stück „Berlinale-Kultur“, das wir nun nach Wolfsburg tragen,“ so Dieter Kosslick. „Und wir wünschen uns, dass das Wolfsburger Publikum die Berlinale Sommernächte so richtig genießen wird.“

Presseabteilung

01. Juli 2004