Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Kinderfilmfest / 14plus

Moi César, 10 ans 1/2, 1 m 39

I Cesar

Ich, César

ICH, CESAR

Der kleine César ist zehneinhalb Jahre alt und das einzige Kind seiner Eltern. Sein Vater ist ein lauter, aufbrausender Mann, die Mutter still und liebevoll. César ist ein ziemlich schüchterner Junge. Er hat einen einzigen Freund und das ist Morgan. César ist heimlich in Sarah verliebt, das hübscheste Mädchen seiner Schule. Aber das erzählt er niemandem. Überhaupt redet César nicht viel. In sich gekehrt beobachtet er seine Umwelt und macht sich seine eigenen Gedanken. Als er Polizisten bei seinem Vater sieht und kurz darauf einen Streit seiner Eltern miterlebt, glaubt er, dass sein Vater ins Gefängnis muss. Als sich diese Neuigkeit auf dem Schulhof verbreitet, steht César mit einem Mal im Mittelpunkt. Doch dann ist sein Vater wieder da. Er war nur auf Geschäftsreise. Das hat für César Konsequenzen. Seine Klassenkameraden halten ihn für einen notorischen Lügner, sein Schuldirektor gerät außer sich vor Wut und sein Vater bestraft ihn mit der Höchststrafe: eine Woche bei den Großeltern.
Das ist schlimmer als Exil für César. Die Beziehung zu seinen Eltern verschlechtert sich, als Morgan nach London entwischt, um seinen Vater zu suchen, den er noch nie gesehen hat. César und Sarah folgen ihrem Freund an die Themse. Ohne Geld in einem Land, dessen Sprache sie nicht sprechen, in einer Stadt, die sie nicht kennen, auf der Suche nach einem Unbekannten – so fangen die richtigen Abenteuer an.

Frankreich 2003, 91 Min

von

Richard Berry

mit

Jules Sitruk
Maria de Medeiros
Jean-Philippe Ecoffey
José phine Berry
Mabo Kouyate