Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Panorama

End Of The Century - The Story Of The Ramones

END OF THE CENTURY

Das hätte sich Joey Ramone wohl kaum träumen lassen – dass einmal eine Straße nach ihm benannt werden würde. Und doch ist es Anfang Dezember 2003 passiert: Zwei Jahre nach seinem Tod wurde in New York die Straßenkreuzung Second Street/Bowery nach dem Frontmann der ersten Punkband der Welt benannt – ganz in der Nähe des CBGB’s, des Musikclubs, in dem die Karriere der Ramones begann.
Der Film setzt ihnen ein weiteres Denkmal. In zeitgenössischen Originalaufnahmen und Interviews mit Bandmitgliedern, Freunden und Fans erinnert er an die aus dem New Yorker Queens stammende Band, die mit schwarzen Lederjacken und berühmt gewordenen „drei Akkorden“ der erstarrten Rockmusik – one, two, three, four – den Rock’n’Roll zurückgab. Ähnlich rasant wie ihre Stücke waren, wurden sie Mitte der 70er Jahre Stars des New Yorker Underground und – Gabba Gabba Hey – weit darüber hinaus: Die Legende besagt, dass die Ramones am 4. Juli (!) 1976 Großbritannien eroberten. Bei ihrem ersten Londoner Auftritt sollen spätere Mitglieder der Clash, der Sex Pistols, der Damned und Chrissie Hynde von den Pretenders zugegen gewesen sein.
Den heftigen Ups folgten heftige Downs: Notgedrungen handelt das filmische Porträt der Band auch von Alkohol und Drogen, von Streit und Ausbeutung im Musikgeschäft. Darin ist er ebenso ehrlich wie die Musik der Ramones immer war. Hey, Ho, let’s go!

USA 2003, 97 Min

von

Jim Fields, Michael Gramaglia

Weltvertrieb

Films Transit International