Die Fabrikbesitzerin Maryati beutet ihre Angestellten in überlangen Arbeitsschichten aus. Sie lockt sie mit kleinen Aufmerksamkeiten, die sie dazu bringen, ihre Gier über ihren Schlaf zu stellen. Putri ist überzeugt, dass ihre Mutter deshalb in der Fabrik, in der sie arbeitete, Suizid begangen hat. Ihre Schwester Ida dagegen glaubt, dass die Mutter besessen war und deshalb ums Leben gekommen ist. Sie glaubt, dass immer, wenn die Arbeiter*innen einen Zustand der völligen Erschöpfung erreichen, eine dunkle, böse Gestalt erscheint und von ihnen Besitz ergreift. Um ihre Theorie zu beweisen, beschließt Ida, Tag und Nacht zu arbeiten. Sie will das Gleiche erleben wie ihre Mutter und das geheimnisvolle Wesen mit eigenen Augen sehen. Putri und Ida haben auch noch einen jüngeren Bruder, Bona. Er wurde mit einer besonderen Gabe geboren: Wenn er sich verletzt, heilen seine Wunden in kürzester Zeit wieder. Während die Schwestern versuchen, den Tod ihrer Mutter aufzuklären, nutzt die Geistergestalt, die auf der Suche nach einem idealen Körper ist, Bonas Gabe aus. Bona ist in Gefahr. Die drei Geschwister stellen sich mutig den eigenen Schwächen, finden Kraft im Glauben aneinander und überwinden so erfolgreich den Schrecken, der seit Langem über ihrer Familie schwebt.