In einem Fulani-Dorf im Norden Senegals warten Penda und Moustapha auf die Leiche ihres einzigen Sohnes Demba, der mit gerade einmal 17 Jahren in der Hauptstadt Dakar an einer Überdosis gestorben ist. Die Beisetzung ist für den nächsten Tag geplant, doch Moustapha, der Vater, weigert sich, Demba auf dem Familienfriedhof zu beerdigen. Seiner Meinung nach hat der Umstand von Dembas Tod dessen Seele unrein gemacht. Die verzweifelte Penda stellt sich gegen diese Entscheidung und bittet ihre Mutter um Rat. Moustapha diskutiert seinerseits mit den anderen Männern des Dorfes, bleibt jedoch unnachgiebig. Wie Antigone in der griechischen Tragödie widersetzt sich Penda der männlichen Autorität und ist entschlossen, ihrem Sohn ein würdiges Begräbnis zu bereiten, ungeachtet der Tradition und der Blicke der anderen.