Geheimnisse einer Seele

Secrets of a Soul
Einen Chemiker befällt eine unerklärliche Angst, Messer in die Hand zu nehmen. Zudem quälen ihn neuerdings Albträume. Liegt dies an einem Messermord in der Nachbarschaft? Daran, dass er seine Frau versehentlich mit einem Messer verletzt hat? Oder an dem angekündigten Besuch des virilen Cousins seiner Frau, wo doch die eigene Ehe kinderlos blieb? Ein Psychoanalytiker bietet ihm Hilfe an.
„Verworrene Bilder“ beklagt der seelisch Erkrankte nachts. Tatsächlich sind es geniale Elaborate des Trickspezialisten Guido Seeber, dessen avantgardistische Montagen diesen „Seelen-Thriller“ zum ersten surrealistischen Spielfilm in Deutschland machten. Bei der Weltpremiere der digital restaurierten 4K-Fassung von Geheimnisse einer Seele erklingt eine Komposition des Südkoreaners Yongbom Lee, produziert von 2eleven music film. Es spielt das Ensemble Broken Frames Syndicate in kammermusikalischer Besetzung, während zeitgleich zur instrumentalakustischen Performance die Gehirnaktivitäten der Bratschistin durch das aiar collective erfasst werden, um die Live-Elektronik und Lichtinstallation zu steuern.
von Georg Wilhelm Pabst (Regie), Colin Ross (Buch), Hans Neumann (Buch)
mit Werner Krauss, Ruth Weyher, Ilka Grüning, Jack Trevor, Pawel Pawlow, Hertha von Walther, Renate Brausewetter, Colin Ross
Deutschland 1926 deutsche Zwischentitel 80' Schwarz-Weiß Weltpremiere der digital restaurierten Fassung

Mit

  • Werner Krauss
  • Ruth Weyher
  • Ilka Grüning
  • Jack Trevor
  • Pawel Pawlow
  • Hertha von Walther
  • Renate Brausewetter
  • Colin Ross

Stab

Regie Georg Wilhelm Pabst
Buch Colin Ross, Hans Neumann
Kamera Guido Seeber, Curt Oertel, Walter Robert Lach
Montage Paul Falkenberg
Musik Yongbom Lee
Szenenbild Ernö Metzner
Produzent*in Hans Neumann

Zusatzinformationen

DCP: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden