La kermesse héroïque
Carnival in Flanders
© STUDIO TF1 & Fonds Didier Griselain
La kermesse héroïque | Carnival in Flanders
© STUDIO TF1 & Fonds Didier Griselain
Bernard Lancret, Micheline Cheirel, Françoise Rosay
La kermesse héroïque | Carnival in Flanders
© STUDIO TF1 & Fonds Didier Griselain
Françoise Rosay (links)
La kermesse héroïque | Carnival in Flanders
© STUDIO TF1 & Fonds Didier Griselain
1616 bereitet man sich im flämischen Boom auf das Kirchweihfest vor. Da kündigt der spanische Botschafter an, mit seinen Truppen in der Stadt Quartier zu nehmen. Aus Angst vor Gräueln der Besatzer stellt sich der Bürgermeister einfach tot – sehr zur Empörung seiner Gattin. Sie überzeugt die Frauen Booms davon, dass es sinnvoller ist, die Soldateska als Gäste zu empfangen und damit versöhnlich zu stimmen. Während sie den herzoglichen Botschafter charmiert, nutzen ihre Mitbürgerinnen die fröhliche Kirmes zu manchem Techtelmechtel mit dessen Offizieren. Hilflos muss der totgesagte Bürgermeister miterleben, dass die Fraternisierung der Frauen Erfolg hat.
In Co-Produktion mit Hitler-Deutschland entstanden stieß der Film in Belgien und Frankreich wegen der propagierten „Beschwichtigungspolitik“ auf Kritik. Uneingeschränktes Lob fand neben der Hauptdarstellerin Françoise Rosay die prachtvolle Ausstattung des Films, die sich an der flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts orientierte. Es gibt eine frische, sexpositiv-feministische Komödie zu entdecken. Für die Restaurierung in 4K konnte man auf ein Duplikatpositiv zurückgreifen, das im Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC) aufbewahrt wird.
In Co-Produktion mit Hitler-Deutschland entstanden stieß der Film in Belgien und Frankreich wegen der propagierten „Beschwichtigungspolitik“ auf Kritik. Uneingeschränktes Lob fand neben der Hauptdarstellerin Françoise Rosay die prachtvolle Ausstattung des Films, die sich an der flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts orientierte. Es gibt eine frische, sexpositiv-feministische Komödie zu entdecken. Für die Restaurierung in 4K konnte man auf ein Duplikatpositiv zurückgreifen, das im Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC) aufbewahrt wird.
Mit
- Françoise Rosay
- André Alerme
- Jean Murat
- Louis Jouvet
- Lyne Clevers
- Micheline Cheirel
- Maryse Wendling
- Ginette Gaubert
- Marguerite Ducoure
- Bernard Lancret
Stab
| Regie | Jacques Feyder |
| Buch | Charles Spaak, Bernard Zimmer |
| Kamera | Harry Stradling |
| Montage | Jacques Brillouin |
| Musik | Louis Beydts |
| Sound Design | Hermann Storr |
| Szenenbild | Pierre Guerlais |
| Kostüm | Georges K. Benda |
Zusatzinformationen
DCP: Studio TF1, Paris
Pierre Olivier, Heleen Gerritsen
Der Director Home Entertainment & Catalogue von STUDIO TF1 Cinema war zu Gast bei der Filmvorführung. Neben ihm die Künstlerische Direktorin der Deutschen Kinemathek.
La kermesse héroïque | Carnival in Flanders · Retrospektive · 19. Februar 2026