Kryshtalevyi Palats

Crystal Palace
In einem totalitären Staat erhält der pazifistische Künstler Martin Bruno den Auftrag, eine Christus-Skulptur für die Kathedrale der Stadt zu schaffen. Ihre Enthüllung verursacht prompt einen Skandal. Ein empörter Beamter zerstört sie und beschuldigt Martin einer kommunistischen Provokation. Als der Künstler sich rechtfertigen will, findet er den Beamten tot in seinem Büro. Martin wird verhaftet. Ihm droht die Todesstrafe.
Als einer der ersten ukrainischen Tonfilme war Kryshtalevyi Palats vom deutschen Film-Expressionismus und der heimischen Avantgarde beeinflusst. Er wurde kurz nach seiner Uraufführung aus dem Verkehr gezogen. Die Restaurierung eines am Amherst College vorhandenen Scans konzentrierte sich auf die Entfernung von Kratzern und Schmutz sowie auf die Stabilisierung der Bilder und die Korrektur von Verwacklungen. Kleinere physische Mängel, die bei alten 35-mm-Filmen häufig auftreten, wurden digital korrigiert. Die ursprüngliche Körnung und Textur des Films wurden belassen, wodurch das authentische Aussehen des Filmmaterials von 1934 erhalten bleibt.
von Hryhori Hrycher (Regie, Buch), Leo Mur (Buch)
mit Irina Volodko, Stepan Shahaida, Gavriil Terekhov, Pavlo Kyiansky, Terenti Yura, M. Hermanovych, Yakiv Vurmansky, Yevhen Kokhanenko, Hryhori Hrycher, Semen Hrabin
UdSSR / Ukrainische SSR 1934 Ukrainisch 89' Schwarz-Weiß Weltpremiere der digital restaurierten Fassung

Mit

  • Irina Volodko
  • Stepan Shahaida
  • Gavriil Terekhov
  • Pavlo Kyiansky
  • Terenti Yura
  • M. Hermanovych
  • Yakiv Vurmansky
  • Yevhen Kokhanenko
  • Hryhori Hrycher
  • Semen Hrabin

Stab

Regie Hryhori Hrycher
Buch Leo Mur, Hryhori Hrycher
Kamera Yuri Yekelchyk
Musik Borys Lyatoshynsky, Ihor Belza
Sound Design Oleksandr Babiy
Szenenbild Morits Umansky

Zusatzinformationen

DCP: Fixafilm, Warschau