Everybody Digs Bill Evans

New York im Juni 1961: Der legendäre Jazz-Pianist Bill Evans hat seinen Stil gefunden und das perfekte Trio gegründet – zusammen mit seinem musikalischen Seelenverwandten, dem Bassisten Scott LaFaro. Im New Yorker Jazz-Club Village Vanguard werden an einem einzigen Tag Live-Aufnahmen gemacht, aus denen zwei der besten Jazz-Platten aller Zeiten entstehen. Nur wenige Tage später stirbt LaFaro bei einem Autounfall. Von seiner Trauer wie betäubt hört Evans zum ersten Mal seit Kindheitstagen auf, Musik zu machen. Der Film erzählt davon, wie es danach für ihn – eine der einflussreichsten und talentiertesten Persönlichkeiten der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts – weiterging. Bill Evans’ Vergangenheit und Gegenwart, Abstinenz und Rausch, das Verhältnis zu seiner Familie und die Beziehung zu seiner On-Off-Freundin, die seine Liebe zu Musik und zu harten Drogen teilt: Aus all dem setzt sich das vielschichtige Porträt eines musikalischen Genies zusammen, das lernen muss, dass zur Musik auch Pausen gehören.
von Grant Gee (Regie), Mark O’Halloran (Buch)
mit Anders Danielsen Lie, Bill Pullman, Laurie Metcalf, Barry Ward, Valene Kane
Irland / Vereinigtes Königreich 2026 Englisch 102' Farbe & Schwarz-Weiß Weltpremiere

Mit

  • Anders Danielsen Lie (Bill Evans)
  • Bill Pullman (Harry Evans)
  • Laurie Metcalf (Mary Evans)
  • Barry Ward (Harry Evans Junior)
  • Valene Kane (Ellaine Schultz)

Stab

Regie Grant Gee
Buch Mark O’Halloran
Kamera Piers McGrail
Montage Adam Biskupski
Musik Roger Goula
Szenenbild Ellen Kirk
Kostüm Kitty Bennett
Maske Siobhan Siobhán Harper Ryan
Casting Jessie Frost
Produzent*innen Janine Marmot, Alan Maher

Produktion

Cowtown Pictures

Dublin, Irland

Hot Property

London, Vereinigtes Königreich

Weltvertrieb

Mister Smith Entertainment

London, Vereinigtes Königreich

Grant Gee

Der britische Dokumentarfilmregisseur legt mit Everybody Digs Bill Evans sein Spielfilmdebüt vor. Zuletzt schloss er mit The Gold Machine eine Trilogie ab, zu der auch die Filme Patience (After Sebald) und Innocence of Memories gehören. Er ist außerdem für seine Musik-Dokumentarfilme Joy Division und Meeting People Is Easy über Radiohead bekannt. Grant Gee arbeitet regelmäßig mit der Theaterregisseurin Katie Mitchell zusammen und realisiert Projekte in renommierten europäischen Theatern und Opernhäusern. Im Masterstudiengang Dokumentarfilm am University College London ist er als Senior Tutor tätig.

Filmografie (Auswahl)

1998 Meeting People Is Easy; Dokumentarfilm 2007 Joy Division; Dokumentarfilm 2015 Innocence of Memories; Dokumentarfilm 2022 The Gold Machine; Dokumentarfilm 2026 Everybody Digs Bill Evans

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026