New York im Juni 1961: Der legendäre Jazz-Pianist Bill Evans hat seinen Stil gefunden und das perfekte Trio gegründet – zusammen mit seinem musikalischen Seelenverwandten, dem Bassisten Scott LaFaro. Im New Yorker Jazz-Club Village Vanguard werden an einem einzigen Tag Live-Aufnahmen gemacht, aus denen zwei der besten Jazz-Platten aller Zeiten entstehen. Nur wenige Tage später stirbt LaFaro bei einem Autounfall. Von seiner Trauer wie betäubt hört Evans zum ersten Mal seit Kindheitstagen auf, Musik zu machen. Der Film erzählt davon, wie es danach für ihn – eine der einflussreichsten und talentiertesten Persönlichkeiten der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts – weiterging. Bill Evans’ Vergangenheit und Gegenwart, Abstinenz und Rausch, das Verhältnis zu seiner Familie und die Beziehung zu seiner On-Off-Freundin, die seine Liebe zu Musik und zu harten Drogen teilt: Aus all dem setzt sich das vielschichtige Porträt eines musikalischen Genies zusammen, das lernen muss, dass zur Musik auch Pausen gehören.