Erogotoshi-tachi yori: Jinruigaku nyûmon
The Pornographers
© 1966 Nikkatsu
Shōichi Ozawa
Erogotoshi-tachi yori: Jinruigaku nyûmon | The Pornographers
© 1966 Nikkatsu
Haruo Tanaka, Shôichi Ozawa (rechts)
Erogotoshi-tachi yori: Jinruigaku nyûmon | The Pornographers
© 1966 Nikkatsu
Shōichi Ozawa, Sumiko Sakamoto
Erogotoshi-tachi yori: Jinruigaku nyûmon | The Pornographers
© 1966 Nikkatsu
Subu dreht Pornofilme – billige, schmuddelige 8-mm-Streifen, nicht selten nach speziellen Wünschen seiner Kunden. Auch als Kuppler betätigt er sich. Subu lebt bei einer verwitweten Friseurin und ihren zwei Kindern. Der Sohn Koichi ist ein geldgieriger Student, seine Schwester Keiko 15. Als die Mutter ins Krankenhaus muss, wird Subus Verhältnis zur Stieftochter inzestuös. Daraufhin zerfällt das prekäre Geflecht, das die Familie zusammenhielt. Koichi reißt sich das Geld der Mutter unter den Nagel, Keiko lässt sich mit jungen Männern der Yakuza ein und hetzt sie Subu auf den Hals. Schließlich wird die Mutter in die Psychiatrie verlegt. Immer mit dabei hat sie einen Karpfen, von dem sie glaubt, es sei ihr wiedergeborener Ehemann.
„Alles hängt vom Geld ab.“ Diese Erkenntnis Subus durchdringt sämtliche Beziehungen in dieser grotesk-grimmigen Familienfarce, einer „Einführung in die Menschenkunde durch Pornografen“ (so der übersetzte Originalfilmtitel). In komischen wie drastischen Szenen stellt Shōhei Imamura Gier und Triebhaftigkeit als menschliche Konstanten dar. Die Weltpremiere der 4K-Restaurierung auf Basis des Originalnegativs erinnert an den 100. Geburtstag des Meisterregisseurs.
„Alles hängt vom Geld ab.“ Diese Erkenntnis Subus durchdringt sämtliche Beziehungen in dieser grotesk-grimmigen Familienfarce, einer „Einführung in die Menschenkunde durch Pornografen“ (so der übersetzte Originalfilmtitel). In komischen wie drastischen Szenen stellt Shōhei Imamura Gier und Triebhaftigkeit als menschliche Konstanten dar. Die Weltpremiere der 4K-Restaurierung auf Basis des Originalnegativs erinnert an den 100. Geburtstag des Meisterregisseurs.
Trailer/Filmausschnitt
Mit
- Shōichi Ozawa
- Sumiko Sakamoto
- Ganjirō Nakamura
- Chocho Miyako
- Keiko Sagawa
- Haruo Tanaka
- Masaomi Kondō
- Akira Nishimura
- Ichirō Sugai
- Akiji Kobayashi
Stab
| Regie | Shōhei Imamura |
| Buch | Shōhei Imamura, Kōji Numata nach dem Roman „Erogotoshi-tachi“ von Akiyuki Nosaka |
| Kamera | Shinsaku Himeda |
| Montage | Mutsuo Tanji |
| Musik | Toshiro Mayuzumi |
| Sound Design | Kenichi Benitani |
| Szenenbild | Ichiro Takada |
| Produzent*in | Shōhei Imamura |
| Executive Producer | Jiro Tomoda |
Zusatzinformationen
DCP: Nikkatsu Corporation, Tokio
Francesco Simeoni, Umi Yamamoto, Heleen Gerritsen
Die World Sales Agentin stellt den Film in der Akademie der Künste vor.
Erogotoshi-tachi yori: Jinruigaku nyûmon | The Pornographers · Berlinale Classics · 14. Februar 2026