Yella

Yella will weg, endlich die ostdeutsche Kleinstadt, ihre gescheiterte Ehe hinter sich lassen, nach Westen, jenseits der Elbe, wo es Arbeit und Zukunft geben muss. In Hannover lernt sie Philipp kennen, der für eine Private-Equity-Firma arbeitet. Als seine Assistentin bewährt sie sich in der Welt des Venture Capitals, der gläsernen Büros, der Leasing-Limousinen, der diskret ausgeleuchteten Hotellobbys. Alles scheint leicht, ein Spiel mit lauter Gewinnern. Philipp wird der Mann an ihrer Seite, aufmerksam, unsentimental, mit einem Ziel vor Augen, das ein gemeinsames werden könnte. Yella scheint angekommen zu sein auf der richtigen Seite der Elbe. Doch immer wieder bricht etwas auf, schieben sich seltsam gegenwärtige Stimmen und Geräusche aus der Vergangenheit in ihr neues Leben. Sie hat Angst, dass dieses Leben nicht wahr ist, dass sie träumt. Sie will die Augen offen halten. Nur wer schläft, kann aufwachen.
von Christian Petzold (Regie, Buch)
mit Nina Hoss, Devid Striesow, Hinnerk Schönemann, Burghart Klaußner
Deutschland 2007 Deutsch 89' Farbe Altersfreigabe FSK 12

Mit

  • Nina Hoss (Yella)
  • Devid Striesow (Philipp)
  • Hinnerk Schönemann (Ben)
  • Burghart Klaußner (Dr. Gunthen)

Stab

Regie Christian Petzold
Buch Christian Petzold
Kamera Hans Fromm
Montage Bettina Böhler
Casting Simone Bär
Produzent*innen Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber

Produktion

Schramm Film Koerner Weber Kaiser

Christian Petzold

Geboren 1960 in Hilden. Er studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, anschließend von 1988 bis 1994 Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Christian Petzold war mit seinen Filmen bereits sechsmal im Wettbewerb der Berlinale vertreten. Für Barbara erhielt er 2012 den Silbernen Bären für die Beste Regie. Roter Himmel wurde 2023 mit dem Silbernen Bären Großer Preis der Jury ausgezeichnet.

Filmografie

1995 Pilotinnen 1996 Cuba Libre 1998 Die Beischlafdiebin 2000 Die innere Sicherheit (The State I Am In) 2001 Toter Mann (Something to Remind Me) 2003 Wolfsburg 2005 Gespenster (Ghosts) 2007 Yella 2008 Jerichow 2011 Dreileben – Etwas Besseres als den Tod (Dreileben – Beats Being Dead) 2012 Barbara 2014 Phoenix 2018 Transit 2020 Undine 2023 Roter Himmel (Afire)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2025