Vita Lakamaya

Im Land Vita Lakamaya liegen zwei Wesen auf einer Wiese. Die Kamera schwenkt ganz langsam, erforscht den Boden und die Welt. Ein Surren liegt in der Luft. Irgendetwas ist anders. Die naiv anmutende Animation entfaltet eine Ruhe, die ähnlich verwirrend ist wie die auf einmal auftauchende Prozession von Wesen, die durch den Wald zieht. Eine Beerdigung? Fische begleiten sie. Die Wiese ist bevölkert von Käfern und Schmetterlingen. Der Kreislauf des Jahres schließt sich. Die Blätter fallen und das eine Wesen schläft. Träumt und verträumt die Prozession, die Zeit. In einer einzigen Einstellung entfaltet der Regisseur Akihito Izuhara erneut einen Einblick in das Leben in Vita Lakamaya.
von Akihito Izuhara (Regie), Ikuko Mizokami (Buch) Japan 2016 Ohne Dialog 8' Farbe Animation

Stab

Regie Akihito Izuhara
Buch Ikuko Mizokami
Animation Akihito Izuhara
Sound Design Midori Hirano

Produktion

Studio Mangosteen

Tokio, Japan

Weltvertrieb

Studio Mangosteen

Tokio, Japan

Akihito Izuhara

Geboren 1964 in der Präfektur Gifu, Japan. Seit 1990 präsentiert er seine Filme und Videoinstallationen in Ausstellungen in Japan. 2010 wurde er mit seinem Film Akai Mori no Uta zum ersten Mal zur Berlinale eingeladen. 2012 kehrte er mit LI.LI.TA.AL. zu Berlinale Shorts zurück, 2016 mit Vita Lakamaya, der 2025 im Rahmen des Jubiläumsprogramms „Du und ich sind nicht allein – Berlinale Shorts Revisited“ erneut zur Aufführung kommt. Zuletzt war er 2024 mit Kawauso zu Gast bei Berlinale Shorts.

Filmografie (Kurzfilme)

2005 Serunefu (Selnef) 2007 Chiisana Tokage (Topy and Little Creature) 2008 Kagayaku Ki (Brilliant Tree) · Akai mori no uta (The Song of Red Forest) 2011 LI.LI.TA.AL. 2016 Vita Lakamaya 2023 Kawauso

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2025