Naerata ometi

Smile at Last | Lach doch mal
Mari lebt im Erziehungsheim. Die Mutter der 16-Jährigen ist tot, der Vater ein Trinker. Darum wurde Mari ins Heim abgeschoben, so wie die anderen Kinder und Jugendlichen, die hier leben. Ihre Umgangsformen sind rau, ihre Spiele brutal, und Mari kommt damit nicht zurande. Sie unternimmt einen Fluchtversuch, doch der misslingt. Daraufhin bietet ihr Tauri, der Sohn eines einflussreichen Vaters, seinen Schutz an. Mari aber fühlt sich zu dem rüden Robi hingezogen und bringt damit eine Rivalin gegen sich auf … Der 1987 bei der Berlinale mit dem UNICEF-Preis ausgezeichnete Spielfilm der Estin Leida Laius (1923–1996) führt in eine jugendliche Parallelwelt abseits staatlicher Ordnungsvorstellungen. Inszeniert wurde er an authentischen Schauplätzen und vorwiegend mit Laiendarsteller*innen, was dem Film einen dokumentarischen Touch verleiht. Co-Regisseur Arvo Iho: „Wir verwendeten Musik von Bob Dylan und Janis Joplin, um das richtige Tempo und die richtige Stimmung am Set zu erzeugen. Sie war so ehrlich und leidenschaftlich wie der Film, den wir gemacht haben.“
Arvo Iho überwachte auch die Restaurierung des von ihm mit moderner Handkamera und Originalton gedrehten Films.
von Leida Laius (Regie), Arvo Iho (Regie), Marina Sheptunova (Buch)
mit Monika Järv, Hendrik Toompere jr, Tauri Tallermaa, Katrin Tammleht, Kerttu Aaving, Edith-Helen Kuusk, Siiri Sisask, Janika Kalmus, Helle Kuningas
Estland / UdSSR 1985 Estnisch 86' Farbe Internationale Premiere der digital restaurierten Fassung

Mit

  • Monika Järv
  • Hendrik Toompere jr
  • Tauri Tallermaa
  • Katrin Tammleht
  • Kerttu Aaving
  • Edith-Helen Kuusk
  • Siiri Sisask
  • Janika Kalmus
  • Helle Kuningas

Stab

Regie Leida Laius, Arvo Iho
Buch Marina Sheptunova
Kamera Arvo Iho
Montage Kersti Miilen
Musik Lepo Sumera
Sound Design Enn Säde
Ton Olga Alp
Szenenbild Tõnu Virve
Kostüm Reet Peramets
Maske Aita Levoll
Casting Leida Laius

Weltvertrieb

Estonian Film Institute

Zusatzinformationen

DCP: Estonian Film Institute